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Großer Sabbath.
Melod. O Traurigkeit, o Herzeleid zc.
So ruhest Du,
O meine Ruh',
In Deines Grabes Höhle,
Und erweckst durch Deinen Lod Meine todte Seele.
Man senkt Dich ein Nach vieler Pein,
Du meines Lebens Leben! Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben.
Doch Preis sei Dir! Du konntest hier
Nicht die Verwesung sehen; Bald ließ Dich des Vaters Kraft Aus dem Grab erstehen.
O Lebensfürst! Ich weiß, Du wirst
Auch mich zum Leben wecken! Sollte denn mein gläubig Herz Vor der Gruft erschrecken?
Sie wird mir sein Ein Kämmerlein,
Da ich im Frieden liege,
Weil ich nun durch Deinen Tod Sünd' und Tod besiege.
Nein, nichts verdirbt; Der Leib nur stirbt; Doch wird er auferstehen,
Und mit Himmelsglanz verklärt Aus dem Grabe gehen.
Indeß will ich, Mein Jesu, Dich
In meine Seele senken, Und an Deinen bittern Lod Bis zum Tode denken.
Luc. 23, 50-56.0
Und siehe, ein Mann, mit Namen Joseph, ein Rathsa
herr, der war ein guter, frommer Mann.
Der hatte
nicht gewilligt in ihren Rath und Handel, der war von


