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lichen Zuversicht, daß solch ein Vater sein Kind gewiß nicht lassen wird, neige dann, wenn dein letztes Stündlein kömmt, mit dem sterbenden Heilande dein Haupt, und rufe mit aller Freudigkeit unter der Vertretung und dem Beistande des heiligen Geistes, wenn nicht mit lauter Stimme, so doch mit stillem, brünstigem Seufzer:» Vater, ich befehle meinen Geist in Deine Hände!« Der Herr, dein Gott, aber wird dich erhören; Er wird nach solchem heißen Streite dir zu Seiner himmlischen Ruhe aushelfen und dort dich die süße Frucht Seines Leidens und Sterbens schmecken lassen.
Nichts acht' ich Sünde, Höll' und Tod, Nichts Welt und Teufel; alle Noth Hat nun ein selig Ende.
Hiemit beschließ' ich meinen Lauf; Herr Jesu, nimm die Seel' hinauf In Deine treuen Hände!
Preis Dir!
Heil mir!
Jubiliret! triumphiret! himmlisch Leben Wird mein Heiland mir nun geben.
Gebet.
Ja mein Jesu! ich zweifle nicht, Du wirst es mir ges wiß geben, das himmlische Leben, wenn ich im wahren Glauben Dein theures Verdienst ergreife, und mich dessen bis an das Ende meines Lebens beständig getröste. Weil aber in den letzten Stunden des Lebens der Feind am meisten auf uns losstürmt, und uns diese kostbare Beilage aus dem Herzen zu reißen sucht, so stehe mir um Deines eigenen Kampfes willen, den Du in Deiner letzten Todess noth gestritten, kräftig bei; erhalte mich gegen alle diejenigen, die mich zu fällen trachten; befestige in mir das Vertrauen auf meinen versöhnten Gott; gieb mir zu bedenken, wie hoch die Seelen der Menschen vor Ihm geachtet sind, daß Er sie durch das Kostbarste, das im Himmel und auf Erden war, nämlich durch Dich, den eingebornen Sohn des Vaters, erlöset hat. So wird Er ja auch mich in der letzten Noth nicht sinken, noch in meinen


