Weihnachts- Gesänge.
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7.( 7) Christum wir sollen loben schon, Der reinen Maad Mariä Sohn, So weit die liebe Sonne leucht't, Und alle Welt ein End' erreicht.
2. Der fel'ge Schöpfer aller Ding 30g an des Knechtes Leib gering, Daß er das Fleisch durch's Fleisch erwirbt, Und sein Geschöpfe nicht verdirbt.
3. Die göttliche Gnad vom Himmel groß Sich in die keusche Mutter goß; Ein Mägdlein trug ein heimlich Pfand, Das der Natur war unbekannt.
4. Das zücht'ge Haus des Herzens zart, Gar bald ein Tempel Gottes ward; Die kein Mann anrührt noch erkannt, Von Gottes Wort man schwanger fand.
5. Die edle Mutter hat gebor'n, Den Gabriel verhieß zuvor, Den St. Johann mit Springen zeigt, Da er noch lag im Mutterleib.
6. Er lag im Heu in Armuth groß, Die Krippe hart ihn nicht verdroß; Es war ein wenig Milch seine Speis', Der nie ein Vögelein hungern ließ.
7. Die Himmels- Chör' sich freuen drob, Und Engel fingen Gottes Lob; Den armen Hirten wird vermeld't Der Hirt und Schöpfer aller Welt.
8. Lob, Ehr' und Dank sei dir gesagt, O Christ, gebor'n von der reinen Magd, Mit dem Vater und H. Geist, Von nun an bis in Ewigkeit.
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Weihnachts- Gesänge.
wa taasise
8.( 8) Im Anfang war das göttliche Wort Bei Gott, da war es immerfort Und Gott war selbst das Worte. Im Anfang war dasselbe bei Gott, Durch selbes und durch sein Gebot, Alle Dinge geschaffen wurden.
2. Es ist ohn' solches nicht gemacht, Was da gemacht ist und vollbracht. In diesem Wort war's Leben, Das Leben war des Menschen Licht, So keinem abgeht noch gebricht, Dem's Leben wird gegeben.
3. Das Licht erleuchtet die Finsterniß Durch seinen Schein mit Ueberfluß, Den sie doch nicht erkennet. Es war ein Mensch von Gott gesandt, Sehr hoch erleuchtet im Verstand, Der war Johann genennet.
4. Derselbe zu dem Zeugniß kam, Weil ihn der Herr zum
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