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mit ganz leiser Aenderung eine wirkliche Verbesserung zu er. zielen war den Text umzumodeln, ist nicht für zulässig erachtet: nur unverständliche oder gänzlich veraltete Ausdrucks. weise war nicht beizubehalten; aber es würde thöricht sein, alle alterthümlichen und früheren Perioden eigenthümlichen Wortformen ohne Weiteres für unverständlich zu halten und damit den Reichthum unserer Sprache zu schmälern und die älteren Lieder ohne Noth eines gewissen ehrwürdigen Charakters zu berauben, der ihnen wie der Sprache der Bibel ihre schlichte und eindringliche Kraft verleiht.
Einem jeden Liede ist im Gesangbuch der Name des Verfassers beigefügt worden und ein Verzeichniß am Schlusse des Buches giebt Auskunft, welche Dichter aus dem evangelischen Sängerchor und mit welchen Liedern sie bei uns vertreten sind. Vielen in unseren Gemeinden wird diese Beigabe er. wünscht sein: sie ergiebt sofort, in welchem Maße aus den einzelnen Perioden in dem weiten Bereich unserer religiöſen Poesie geschöpft worden ist. Bei den wenigen Gesängen, deren Verfasser nicht nachzuweisen war, ist die Quelle angegeben, welche sie uns geliefert hat.
Der musikalischen Seite des Gesangbuchs ist besondere Sorgfalt zugewandt worden: man hat sich namentlich bemüht, alle vorzüglicheren Melodieen unseres Kirchengesanges in dem. selben vertreten sein zu lassen, und, da so häusig mehrere Melodieen für ein Lied zur Verfügung stehen, für jedes Lied die seinem Inhalt angemessenste auszuwählen. Für die Her. stellung der richtigen Melodieen und ihre angemessene Wiedergabe durch das Orgelspiel hat schon das vor zwölf Jahren erschienene Bremische Choralbuch von Carl Reinthaler gesorgt, das mit dem jeßt hinzugekommenen Anhang sämmt.
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