für Unfruchtbare.
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hilf mir, gieb mir Kinder, wenn es dir wohlgefällt, aber nicht im Zorn, nicht zu meiner Strafe, nicht zu meiner Schande. Ist's mir nüßlich, so fgewähre mir nach deiner Barmherzigkeit meine Bitte, ist's aber dein Wohlgefallen nicht, so will ich dir kein Kind abzwingen, ja, ich will gegen deinen gnädigen Willen nichts, und auch keine Kinder haben. HErr! ich habe mein Herz vor dir ausgeschüttet; ach! schicke es, wie es mir selig und dir gefällig ist. Gieb, daß ich meine Seele in Geduld fasse, bis du mir deine Hülfe erzeigen wirst.
Ich bin vergnügt in meinem Hoffen; Denn hilft ( GOtt gleich nicht wie ich will, So hat er schon den Schluß getroffen, Er weiß die beste Zeit und Ziel: Ich harre auf ihn, denn so betrügt Die Hoffnung nicht, ich bin vergnügt. Ich bin vergnügt; Wird mir nur geben Der allerhöchste Wunder- GOtt Ein fröhlich's Herz, gesundes Leben, Und was sonst meiner Seelen noth; Das übrige, wie er es fügt, Befehl ich Ihm, ich bin vergnügt. Amen.
Gesang.
Mel. Alle Menschen müssen sterben.
1. Ach HErr! was willst du mir geben? Weil ich ohne Kinder bin; Meine Zeit und auch mein Leben Geht in vielem Kummer hin. Andre muß ich fröhlich sehen, Und mit Kindern heiter gehen, aber ich geh' ganz allein Und muß stets bekümmert sein.
2. Nichts erfreut mich mehr im Herzen, Als ein zartes Kind zu seh'n, Mit ihm allezeit zu scherzen, Mit ihm hin Anhang. 8


