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Bitte und Fürbitte.
25.
Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.
Jesu Christ, du wahres Licht, Ihr wund Gewissen mache heil, Erleuchte, die dich kennen nicht,
Laß sie am Himmel haben teil!
Und bringe sie zu deiner Herd, Daß ihre Seel auch selig werd'!
2. Erfüll mit deinem Gnadenschein,
Die noch ihr Ohr dem Irrtum leihn, Und die, so heimlich noch ficht an In ihrem Sinn ein falscher Wahn!
3. Und was sich sonst verlaufen hat Von dir, das suche du mit Gnad;
ch Gott, verlaß mich nicht, Gieb mir die Gnadenhände; Ach führe mich, dein Kind, Daß ich den Lauf vollende Zu meiner Seligkeit; Sei du mein Lebenslicht,
Mein Stab, mein Hort, mein Schutz: Ach Gott, verlaß mich nicht!
26.
Mel. O Gott, du frommer Gott. Wenn mir Versuchung naht Und meine Seel anficht, So weiche nicht von mir: Ach Gott, verlaß mich nicht!
2. Ach Gott, verlaß mich nicht, Regiere du mein Wallen; Ach laß mich nimmermehr In Sünd und Schande fallen; Gieb mir den guten Geist, Gieb Glaubenszuversicht, Sei meine Stärk und Kraft: Ach Gott, verlaß mich nicht!
4. Erleuchte, die da sind verblend't; Bring her, die sich von uns geVersammle, die zerstreuet gehn; Mach feste, die im Zweifel stehn!
trennt; 2
3. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich ruf' aus Herzensgrunde: Ach Höchster, stärke mich
In jeder bösen Stunde;
5. So werden sie mit uns zugleich Auf Erden und im Himmelreich Hier zeitlich und dort ewiglich Für solche Gnade preiſen dich. Joh. Heermann 1585-1647.
4. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ach laß dich doch bewegen; Ach Bater, kröne doch Mit reichem Himmelssegen Die Werke des Berufs, Die Werke meiner Pflicht, Zu thun, was dir gefällt: Ach Gott, verlaß mich nicht!
5. Ach Gott, verlaß mich nicht, Ich bleibe dir ergeben! Hilf mir, o großer Gott, Recht glauben, christlich leben Und selig scheiden einst, Zu sehn dein Angesicht; Hilf mir in Not und Tod: Ach Gott, verlaß mich nicht!
Salomo Franck? 1659-1725.


