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Gesangbuch für die Evangelisch-Protestantische Kirche des Großherzogtums Baden
Entstehung
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Lob und Dank.

Dich in mir verkläre,

Daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh',

15.

Mel. O du Liebe meiner Liebe.

inget Gott, denn Gott ist Liebe,

Liebe, die da ewig währt; Singe durch des Geistes Triebe, Wer es an sich selbst erfährt! Wenn Gott läßt den Eifer brennen, Brennt er bis zum Höllengrund; Nun er sich läßt Liebe nennen, Wird es allen Himmeln kund.

2. Liebe, die er in Erkenntnis Seines Sohnes uns bezeugt, Liebe, welche das Verständnis Aller Menschen übersteigt,

Sitz' und steh',

Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken!

enn ich, o Schöpfer, deine 30050 Macht, Die Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die für alle wacht, Anbetend überlege,

So weiß ich, von Bewundrung voll, Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein Gott, mein Herr und Vater. 2. Mein Auge sieht, wohines blickt, 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt,

Die Wunder deiner Werke.

Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Wer fleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf?

Wer heißt die Himmel regnen? Evang. Gesangbuch II.

Gerh. Terstegen 1697-1769.

17

Du bist weit: ob allen Kindern; Du währst lang: auf alle Zeit;" Du reichst tief: zu armen Sündern; Du führst hoch: zur Herrlichkeit.

16.

Mel. Mein Herzens- Jesu, meine Lust.

3. Liebe, die mein Herz darf glau­ben,

Ob sie mein Verstand nicht faßt, Laß den Feind mich dir nicht rauben, Der uns als die Deinen haßt! Liebe, laß es mir gelingen, Dich zu kennen, wie du bist! Liebe, lehr mich ewig singen, Wie es Gottes würdig ist!

Phil. Friedr. Hiller 1699-1769.

Wer schließt den Schoß der Erde auf, Mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen.

4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste

Wurm,

Bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft die Saat, hat Gott ge­Mich, ruft der Baum in seiner Pracht,

macht,

Bringt unserm Schöpfer Ehre!

5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand 2