Lob und Dank.
13. Er ist dein Schatz, dein Erb Versorget und ernährt? und Teil, Wie manchen schweren Unglückslauf
Hat er zurückgekehrt!
Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, Schafft Rat und läßt dich nicht.
Tours
14. Was kränkst du dich in deinem Sinn
Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht!
15. Hat er dich nicht von Jugend auf
Nu un danket all und bringet Ehr,
Ihr Menschen in der Welt, Ihm, dessen Lob der Engel Heer Erhebt im Himmelszelt!
2. Ermuntert euch und singt mit bidrar tion thum Schall Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut;
3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält, Und wo kein Mensch mehr helfen kann,
Sich selbst zum Helfer stellt;
4.
Nach eigener Melodie.
4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,
Doch gnädig bleibt und gut, Die Straferläßt, die Schuld vergiebt Und nichts als Gutes thut!
16. Er hat noch niemals was versehn
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn
In seinem Regiment;
Nein, was er thut und läßt geschehn, Das nimmt ein gutes End.
17. Einun, so laß ihn ferner thun Und red ihm nicht darein,
So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein!
Paul Gerhardt 1607-1676.
Und werf' all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz In's Meeres Tiefe hin!
6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf Fürst und Vaterland! Er gebe Glück zu unserm Thun Und Heil in jedem Stand!
7. Er lasse seine Lieb und Güt Stets bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn! toron
7
8. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil,
Und wenn wir scheiden von der Erd, Verbleib' er unser Teil!
9. Er drücke, wenn das Herze bricht,
Uns unsre Augen zu
Und zeig' uns drauf sein Angesicht Dort in der ewgen Ruh!
Paul Gerhardt 1607-1676.


