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hineingelebt, um auch in ihre Worte des Gebetes mit einstimmen zu können; und Solchen mögen die Worte, in welche erleuchtete Mitglieder und Bekenner der Kirche deren Sprache umgeseßt, dazu dienen, sich jene ſelbst geläufiger zu machen.
Gewiß bedarf es darum keiner Rechtfertigung, wenn neben Gebeten der Kirche selber, solche Gebete, die das Erzeugniß von Meistern des Gebetes aus allen Jahrhunderten sind, immer wieder von Neuem empfohlen, und als die bündigste Empfehlung in einem Buche zum Gebrauche der Gläubigen dargeboten werden. Dergleichen aber zu bieten, und unter dem vielen Schönen, was zu Gebot stehet, Ausgezeichnetes zu sammeln, war die Absicht des Verfassers. Möge es ihm gelungen seyn, auch nur Weniges dazu beizutragen, daß, wie das Leben heiliger und frommer Vorfahren den Christen zur Nachahmung dienen soll, so auch deren Gebete ihnen zum Muster und zur Erbauung dienen; auf daß ste durch dieses wie durch jenes vor Allem das Reich Gottes suchen lernen, und dem gemeinsamen Ziele der Bekenner Jesu Christi immer näher kommen.
Mainz, im Herbst 1847.
Der Verfasser.


