Vorwort.
Nächst jenen Gebeten, welchen die Kirche ihre höchste Sanction verliehen hat, indem sie derselben bei ihrem heiligen Werke, bei der Darbringung des heiligsten Opfers und bei Ausspendung der heiligen Sacramente sich bedienet, sind uns mit Recht keine werther, als diejenigen, worin die treuesten Söhne der Kirche, mit deren Geist großgenährt, ihre fromme Seele vor Gott ergossen haben. Sind jene ersteren Gebete gewissermaßen der verkörperte Geist der Kirche selber, und als Gebet im höchsten Sinne des Wortes den Gläubigen aufs unbedingteste und allgemeinste zu empfehlen; so erscheinen uns die letzteren als ein treuer Abglanz dieses Geistes, als eine Dollmetschung der Sprache der Kirche, und als die geeignetste Vorschule zum Gebete mit der Kirche. Denn nicht alle Gläubigen haben sich tief genug in deren Sinn und Geist


