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Gesangbuch für die protestantische Kirche des Königreichs Bayern : [nebst] Anhang von Gebeten
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Allgemeine Lobgesänge.

lichen Genuß Nothdurft, Fül. le, Ueberfluß?

4. Gott, wie viele frohe Tage floßen, weil mir nichts gebrach, ruhig hin und frei von Plage, wie ein sanfter, klarer Bach. Trafen mich auch Müh' und Sorgen; sie entfloh'n, und jeden Morgen, wen ich deine Sonne sah, waren neue Freuden da.

5. Hab' ich nicht aus deiner Fülle, was mein Herz nur wünschen mag, Speiß und Trank und Dach und Hülle, Schuß und Hülfe jeden Tag? Immer kam und kommt dein Segen unerwartet mir entge­gen, und, wo mir ein Ule­bel droht, Rettung oder Trost in Noth.

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Bande für das menschliche Geschlecht; auch des Umgangs süße Freuden, und der Freund­schaft Trost im Leiden, Rath und Hülfe haben wir, milder Vater, nur von dir!

9. Dieß gewährst du die. sem Leben in der kurzen Prü­fungszeit; was wirst du uns dann nicht geben, Vater, in der Ewigkeit, wann wir unsern Lauf vollenden, und aus deines Sohnes Händen, Wandrer auf der Tugend Bahn, ihres Laufes Preis empfah'n!

10. Fließet stårker, und ers gießet in die Jubel des Ges sangs euch in vollern Strö men! fließet, Freudenthränen meines Danks! Selig einst vor Gott zu werden, schuf er mich, und schon auf Erden ſeh' ich's, fühl ich's wonnevoll, was ich künftig werden soll.

6. Aus den Tiefen, von den Höhen, in den Thälern, vom Gefild', aus den Flüssen, aus den Seen segnest du mich reich und mild. Selbst in Leidensstunden hab' ich

trüben

Mel. Herr, du regierst, daß als

oft genug empfunden beiner 20. Ich will, mein Gott,

les zc.

Vatergüte Macht, aber nie genug bedacht.

du König, dir lobfingen, und ewig Ehre deinem Namen bringen. Sen täglich, ewig sey von mir erhoben! Dich will ich loben!

7. Ach, bei diesem Ueber­fluffe fehlt uns, immer froh zu seyn, diese Weisheit im Genusse, und Zufriedenheit allein. Darum fließen, darum floßen reiche Quellen unge noffen uns vorüber unerkannt, wie ein Waldstrom in dem Sand.

8. Sicherheit im Vaterlan, de, Ordnung und Gesetz und Recht, diese starken, festen

2. Du bist so groß; wer kann dich g'nug erheben? Wer kann mit seinem feurigsten Bestreben, wie groß du bist, begreifen und empfinden; wer dich ergründen?

3. Wie herrlich bist du, wie geschmückt und prächtig! Bie