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Sonntag.
faltvoller Seele erforsch' ich, Vater, die Befehle, die lauter Licht und Leben sind, mit Dank und Demuth, als ein Kind.
8. Und sammeln sollst du in der Stille, mein Geist, vor deinem Schöpfer dich! Da frage dich: was sucht mein Wille? Was quält, und was belustigt mich? Da, da ergründe dein Bestreben! Wieg' alle Reden! Prüf dein Les ben! Da, Seele, wenn du redlich bist, vergleiche dich mit Jesus Chrift!
fer, eilen, um deinen Schmerz mit dir zu theilen! Du sollst in meinen Armen ruh'n! denn Sabbatsfei'r ist Gutes thun.
10. Und ferne soll von meinem Munde heut' jede eitle Rede seyn. Nein, keine Gott bestimmte Stunde will ich dem Land der Erde weih'n. Kein Weltbesuch soll mich zerstreuen; mit Frommen soll mein Herz sich freuen; und blieb' ich einjam und allein, in dir, Gott, würd' ich fröhlich seyn.
12. Tag des Herrn! du Tag der Wonne, du Tag des Segens für mein Herz! zur Andacht ruf die Morgensonne, und zieh die Seele him. melwärts! Gott! segne mets ne Andachtsfe: erfüll' mit deines Geistes vulle, mit deis nes Angesichtes Glanz mich heut', o Jesus Christus, ganz.
Mel. Es ist ein Gott! Vers
ne Sünden, die du vielleicht 17. euch mich, Heis
noch nie bereut, mit tiefer Neue zu empfinden, bis Gott dein traurend Herz erfreut. Da, da erwåg' des Vaters Güte; da dank mit Freude, mein Gemüthe, dem Vater der Barmherzigkeit! Ja, tief im Staube dank' ihm heut'!
liger, zu dir, am Tage deiner Ehre! Gib, daß ich heut? mit Lernbegier dein Wort erkenn' und höre. Laß diesen Ruhe. tag allein dir, o mein Gott, geheiligt seyn; geheiligt deis nem Ruhme!
2. Es freue meine Seele fich, hin in dein Haus zu ges hen. Dein göttlich Wort ers leuchte mich; laß schmecken mich und sehen, wie freund. lich du, mein Vater, bist, wie dein Gesetz nur Liebe ist, und selig, wer dir folget.
3. Dann, wann der Wahrheit Lehrer mir den Weg zum Himmel zeigen, dann laß mein Herz empor zu dir in heißer Andacht steigen. Gib Lernbegier, Lust und Verstand, daß mir dein Wille recht bekannt, dein Rath mir heilig wer.
11. Als fanfter, brüderlicher Trister, will ich, Verlaffner, zu dir geh'n; o mehr als je, du Hülfentblößter, soll heut' mein Herz dir offen steh'n! Mit Freuden will ich, Kran. de.


