Sonntag.
versöhnt, sprach es nicht ver. gebens. Selig ist, jeder Christ, der es achtsam höret und durch Tugend ehret.
8. Gott, wir wollen oft und gern dich im Tempel preisen, und hier Jesu, unserm Herrn, dankbar uns beweisen. Er allein soll es seyn, den sich unfre Seelen stets zum Füh. rer wählen.
Eigne Melodie.
10. Sa
a, Tag des Herrn, du sollst mir heilig, ein Fest tag meiner Seele seyn; gleich jenen ersten Christen heilig will ich den Tag der Ruhe weih'n. Weit weg von allen eiteln Dingen, zum Himmel foll mein Geist sich schwingen. Ja, Vater, fröhlich feir' ich heut' den Festtag der Unsterblichkeit.
2. Sey stark und triumphir', mein Glaube, nun weiß ich, daß du Wahrheit bist! Emporgeschwungen aus dem Staube des Todes hat sich Jesus Christ. Wo ist nun der Triumph des Spottes? Ja, Wahrheit find, und Wor, te Gottes find deine Worte! Ja, du bist der Sohn des Hochsten, Jesus Christ.
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ben mir erworben; fein Sterb licher, du bist gestorben; du auferstanden, Herr und Gott, du, der der Welt zu seyn gebot!
4. Und diesen Tod, und dieses Leben des Sohns, des Herrn der Herrlichkeit, das sollte nicht mein Herz erhe. ben? dem sång' ich keine Lies der heut'? Wer ist im Himmel und auf Erden werth. mehr, als du, geehrt zu wers den, Erbarmer Jesus? Ich bin dein; und sollte keinen Dank dir weih'n?
5. Ja, mit den heiligen Ge. -meinen, die heut' vor deinem Antlitz steh'n, soll meine See. le fich vereinen, Herr, deine Liebe zu erhöh'n. Wo sich die Heiligen versammeln, will ich dein Lob mit Ehrfurcht stammeln. Dort fing' ich in der Engel Chor mein frommes Lied zu dir empor!
3. Unbeten darf ich nun mit Freuden, von ganzer Seele, Jesus, dich; nicht eines Men schen Tod und Leiden war dein Schmerz und dein Tod für mich. Der Sohn hat Le.
6. An diesem Gott geweih, ten Orte erschallt der Gnade. Stimme mir; ich höre, Jesu, deine Worte, und stille seufzt mein Herz zu dir. Da wirst du Lehrer mir und Tröster; da kann ich mich, ich dein ErIdster, Gottheiland, deiner Lies be freu'n, da lern' ich dir er. gebner seyn.
7. Die Schriften Gottes still zu lesen, ist heut' mein Glück und meine Pflicht. Wie blind wär' ich, allweises We. sen, verwürf ich diesen Un. terricht! Nein, nein, mit ein.


