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Episteln
wie ein Diener. Denn welcher ist der Größte? der zu Tische sist, oder der da dienet? Ists nicht also, daß der zu Tische sißt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. Ihr aber seyds, die ihr beharret habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mirs mein Vater beschieden hat, daß ihr effen und trinken sollt über meinem Tisch in mei nem Reich, und sitzen auf Stühlen, und richten die zwölf Geschlechter Israel.
Am Tage St. Matthäi.
Epistel, 1 Korinth. 1, v. 4, 22.
Es find mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Aemter, aber es ist nur ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nußen. Eis nem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit, dem andern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß nach demselbigen Geist. Einem andern der Glaube in demselbigen Geist; einem andern die Gabe gefund zu machen in demselbigen Geist; einem andern Wunder zu thun, einem andern Weissagung, einem and dern Geister zu unterscheiden, einem andern mancherlei Sprachen, einem andern die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirket derselbige einige Geist; und theilet einem jeglichen Seines zu, nachdem er will. Er
Evangelium, Luca 14, v. 16-24.
Und da Jesus von dannen ging, sab er einen Men fchen am 3oll sizzen, der hieß Matthäus, und sprach zu ihm: folge mir. Und er stund auf und folgte ibm. Und es begab sich, da er zu Tische faß im Hause, sie þe, da kamen viele Zöllner und Sünder, und saßen zu Tische mit Sesu und seinen Jüngern. Da das die Pharisäer saben, sprachenisie zu seinen Jüngera; warum iffet euer Meister mit den Zöllner und Sündern? Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starfen bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ge


