unb Evangelten..
als ein Dieb in ber Racht; in welchem bie Himmel zergeben werden mit großem Krachen, die Elemente aber werden vor Hitze zerschmelzen, und die Erde und ble Werke, bie barinnen sind, werben verbrennen. So nun das alles soll zergeben, wie sollt ihr denn geschickt sein mit heiligem Wandel und gottseligem Wesen, daß ihr wartet und eilet zu der Zukunft des Tages des Herrn in welchem die Himmel vom Feuer zergehen und bie Elemente vor Hiße zerschmelzen werden. Wir warteit aber eines neuen Himmels und einer neuen Erbe, nach seiner Verheiffung, in welchen Gerechtigkeit wohnet. Dar rum meine Lieben, bieracit ihr barauf warten follet; fo thut Fleiß, daß ihr vor ihm ambefleckt und unsträf lich im Frieden erfunden werbet.
Evangelium, Matth. 8, v. 23.27.
Siehe das Evangelium am vierten Gonntage nach der Erscheinung Christi. Geite 17.
Episteln und Evangelien
auf die
Aposteltage und einiger andern kirchlichen Feste.
Um St. Andreastage.
Epiftel, Róm. 10, v. 8, 18.
Dies ist das Wort vom Glauben, das wir prebigen. Denn so bu mit deinem Munde bekennest Jefum, daß er der Herr sey, und glaubest tu deinem Herzen, daß ibn Gott von den Zodten auferwecket hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Mande bekennet, so wird man selig. Denn die Schrift spricht: Wer an ibn Es ist hier glaubt, wird nicht zu Schanden werden. fein Unterschied unter den Juben und Griechen; es ist aller zumal ein Herr, reich über alle, die ihn anrufen. Den wer den Namen des Herrn wird anrufen, sott felig werden. Wie sollen sie aber aurufen, an den se


