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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung
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Erste Abtheilung.

9. Herr, deine weisheitinen blos erfüllen, Der seines fchmucket, Verbindet und erzieles nie verfeblt; Und aller hált, Nábrt, fegnet, fcbuzt, bes feinde stolzen wahn, Als un­glücket Die lebenvolle welt. vernunft, beschämen kan. Sie rühme mein gefang! Jcb 6. O weisheit decke meiner finge dir und preise Dich, feele Des eigendunkels thor. gott! Denn du bist weise, Dir beit auf, Damit sie dich zum weiß ich lob und dank. fübrer wähle In dieses lebens Wer nur den lieben gott läßt. ganzem lauf. Ich weiß den wegzurwohlfahrt nicht Drum leite mich dein sichres licht. 7. Du bast mich durch mein ist so gros, nichts fo geringe ganzes leben Bisher aufs Das nicht nach deiner ord- weisefte geführt. Ja dir muß nung geht! Sie ists, die dei- ich die ebre geben, Daß du ne grofe welt In ihrer daur aufs befte mich regiert. O und pracht erhält.

33.D u weifer schöpfer al

ler dinge, Der alles weiß, erkennt, versteht! Nichts

leite mich durch welt und zeit hinüber in die ewigkeit, Ao was soll ich fünder machen.

2. Die vielen wundervollen werfe, Was unsern augen

fern und nah, Steht alles, 34.Unerforschlich sey mir wie durch deine stärke, So immer Meines got auch durch deine weisheit, dates weg und rath; Und di Unendlich, herr, ist dein ver nacht sep ohne schimmer, Di stand, Der ganze weltbau machts bekannt.

mich hier umschattet hat: Doch ist alles, was er thut Wies auch scheine, weif und

3. Mit eben diesen meister hånden, mit welchen du die gut. 2. Sollt ich das von goth welt gemacht, Regierst du auch an allen enden, Was du nur loben, Wo ich rath unh höchst frei hervorgebracht Duweisheit seh? Ifts nicht ein brauchst, o unerschaffnes geschenk von oben, Wenn ic licht! Der menschen rath feinenweg versteh? Frevelt den und beistand nicht.

nicht, der da flagt; Daß ihm gott mehr licht versagt?

4. Was du zu thun dir vor 3. Soll ein bater unterla genommen, Kront auch, so bald du willst, die that. Wenn fen, Was dem finde thorhei tausend hindernisse kommen, ift Rübner tabler! engel fall So triumpbirt Dein hoberien Das, wo du im dunkel rath. Den besten zwet wählt bist: Hier sollst du dem herr dein verstand, Die mittel vertrauen, Und nur glan stehn in deiner hand. ben; noch nicht schauen. 5. Die menge so verschiedner 4. Sollt er au regiererin willen, Wo jeder seinen weainen Seiner werke, feiner we erwählt, Muß doch den bei meine lufte fezen? finnen Ordner