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sam durch seine schöne Welt hindurch; öffne die Aus gen, brauche deinen Verstand. Betrachte dieses große erstaunliche Weltgebäude, diese unzählige Menge so verschiedener Geschöpfe; sieh und bedenke, wie alles so ordentlich, so núglich, so schön eingerichtet ist. Nichts ist von ungefähr, alles hat seine Ursache und Absicht, wenn wir sie schon gleich nicht einsehen. Seit mehres ren tausend Jahren geht alles in der besten Ordnung fort; Sonne, Mond und Sterne haben noch nie ihren Weg verfehlt. Sommer und Winter, Tag und Nacht Arbeit und Ruhe folgen immer auf einander. Die Er de bringt ihre Früchte nicht auf Ein Mal hervor, das mit eine Arbeit mit der andern, eine Wohlthat und Freude mit der andern abwechseln könne. Die Pflanzen führen ihren Samen bey sich; aus einem Apfelkern erwächst ein großer fruchtbarer Baum; der Getreidsame vermehrt sich so häufig, daß viele tausend Menschen davon Brot bekommen. Ein Blümlein, das wir mit Füssen treten, ist so sein, so künstlich, so bea wunderungswürdig, daß es keine menschliche Kunst und Pracht nachmachen kann.- So viel taufend Thieren hat Gott ihre Nahrung angewiesen, auf dem Fel de und im Walde, im Wasser und in der Luft; jedes hat seine eigene Beschaffenheit, Lebensart, Kleidung, Wohnung und Waffen. Noch ist keine Gattung gänzlich ausgestorben, oder von der Andern vertilgt wor den.
Alles verdient deine Aufmerksamkeit und Bewuns derung. Nicht bloß, was dir groß vorkommt, fon= dern auch, was dir klein und unbedeutend scheint der Junke, der aus dem Feuersteine fährt, wie der
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