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Nacht jederzeit vor Augen schwebe, und ich nie aus Eigennuß oder Geiz den Anordnungen Deiner anbethungswürdigen Weisheit entgegen handle, durch Störung der Naturgesetze Dir, meinem besten Vater mißfällig werde, und die köstlichen Stunden der Erholung Leidenschaften opfere, welche an und für sich schon des edleren Menschen unwürdig sind.
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Allgütiger! väterlich hast Du diesen Tag hindurch über mich gewacht, alles Unglück ferne gehalten, und meine Arbeiten zu meinem Wohle gefördert. Für diese Deine Liebe und Gnade, so wie für alle angenehm verstrichenen Stunden dieses Tages, für alle Wohlthaten, die ich genossen, sei Dir wärmster, innigster Dank gebracht. Der abgewichene Tag ist zwar für mich ewig verloren, aber meine Handlungen bleiben mir. O! könnte ich mich doch jeder derselben mit vorwurfsfreiem Herzen erfreuen! so aber sagt mir mein Gewissen, dieser nie täuschende innere Freund, daß ich den Tag hindurch öfters vor Deinem allsehenden Auge gefehlet habe. Ich erkenne meine Vergehungen, und fühle tiefe Reue. Du kennst das Innerste meines Herzens, kennst ſeine Schwächen, und wirst mir um Deiner Barmherzigkeit willen Gnade angedeihen lassen, damit ich mich Deines Wohlgefallens wieder erfreuen kann.
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