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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Throne Davids gesessen. Sie war eine Jung­frau voll der Tugenden und aller guten Ei genschaften, würdig neben einem großen Kö­nige auf einem schimmernden Throne zu sit zen. Aber nein! nur ein armer Zimmer­mann ward ihr zu Theil; nicht an einen der Fürsten, der Großen, der Reichen Juden­landes, sondern mit dem Armen, aber auch besonders heiligen Joseph, ward sie vermählt. Aber warum ließ sich Maria, die sich doch Gott dem Herrn schon in ihrem frühesten Alter ganz geopfert und geschenket hatte, doch vermählen? Sie hatte es mit ihrem ebenso jungfräulichen Bräutigame schon vorher aus gemacht, daß sie ungeachtet ihrer ehelichen Verbindung doch immer in jenem englischen Stande der unversehrten vollständigen Rei nigkeit bleiben wollten. Doch wollte sie dies se Verbindung eingehen, um sich nicht durch die Abweichung von dem allgemeinen Ge brauche jener Zeit von Andern zu unterschei den, um die ihr von Gott besonders verlie henen Gnaden und Vorzüge auf diese Weise desto mehr vor den Augen der Welt zu ver bergen, um ihr Kostbarstes, die Jungfrau schaft, unter einem solchen Aufseher und