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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
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Anmuthung.

Müssen sie dann nicht billig alle Ge schlechter selig preisen? Darf es sie nun wohl reuen, so viel gelitten zu haben?- Bin nicht aber auch ich zu diesem ewigen Hochzeitfeste des göttlichen Lammes eingela den und berufen? Soll ich mich also nicht auch allzeit darauf freuen? Ja, wenn ich was immer schönes, herrliches, angeneh mes auf der Welt sehe oder höre, will ich mich immer an den Himmel erinnern, und denken: wie herrlich, ewig schön und angenehm wird es dort sein! Besonders in dem Leiden will ich, wie Du, o Mutter! oft gen Himmel aufblicken, weil ich nur um so mehr Hoffnung und Anspruch auf die Frenden desselben habe, je mehr ich jetzt an Deinen und Deines Sohnes Leiden Theil nehmen muß! Indessen will ich aber auch die Tröstungen, die mir Gott unter ab len Leiden zufließen läßt, die Stunden zum Ausschnaufen, die Er mir beim Aufsteigen zu dem auf einem hohen Berge gelegenen himmlischen Jerusalem vergönnet, die Strah len Seines Lichtes, die Er immerzu auch durch die dicksten Nebel durchscheinen läßt,

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