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Leiden sich bitter zu betrüben; so sehr mußte sie der Gesang der Engel, die Ankunft der Hirten und der heiligen Könige bei der Krippe, der Gehorsam Jesu, Seine unzähligen Wunderwerke, Seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt, die Ankunft des göttlichen Geistes, des Trösters erfreuen. Und wie groß mag ihre Freude erst gewesen sein, da sie nach vollendeter Wander- und Lebenszeit, frohlockend, umgeben von jubelnden Engelchören, mit Seele und Leib in den Himmel einzog! Hätten wir auch die prachtvollsten Triumphzüge der alten siegreichen Römer gesehen, so könnten wir uns doch die Majestät und Herrlichkeit des Einzuges Mariä in den Himmel noch bei weiten nicht genug vorstellen. Und wer wird erst die überschwängliche Freude fassen oder beschreiben können, da der verklärte Jesus und Seine jungfräuliche Mutter in der Herrlichkeit einander sich erblickten, sich einander umfingen?- Und dieß ist jener beste Theil Mariä, der von ihr nicht mehr wird genommen werden in Ewigkeit.
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