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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
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den Gaben, die Gott mir zugetheilt, mich begnügen! Aber, ach! je mehr ich habe, de­sto mehr will ich. Daß so Viele, die doch vor Gott viel besser sind, als ich, nicht ein­mal so viel haben, daran denke ich gar nicht.- Und in den Widerwärtigkeiten schaue ich immer nur auf die Ruthe, die mich trifft, nicht auf die Hand, welche damit, immer nur zu meinem Heile, schlägt. Daß ohne Wissen und Willen oder Zulassung Gottes kein Spaß vom Dache fällt, kein Haar auf meinem Haupte gekrümmet wird; dieß laffe ich mir wohl selten einfallen. So laß mich diese und dergleichen Wahrheiten, die uns Dein göttlicher Sohn gelehret hat, doch nie mehr vergessen! So oft ich Dein Bild­niß sehe, oder auch nur Deinen heiligsten Namen höre, will ich mich immer daran Dankbar will ich von der Hand Gottes das Gute und das Üble, wie Du, annehmen, damit ich auch in allen Vorfäl­len dieses veränderlichen Lebens so ver­gnügt und zufrieden, wie Du, sein und bleiben könne.

erinnern.

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Leicht ist's im Glücke Gott ergeben sein, Doch auch im Unglück sich des Herrn freu'n Ist groß; dieß kann der wahre Christ allein. 2**