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len, drückt ihre tiefste Trauer und Betrübniß und zugleich ihre vollkommenste Unterwer fung, ihre heiligste Gelassenheit, ihre über natürliche, unüberwindliche Duldsamkeit aus.
Anmuthung.
O Geduld! o du schöne, o du edle Tu gend! Du allein kannst oft das Leiden rin ger machen! Du bist der größte Trost des Leidenden Christen! Du empfiehlst ihn Gott und den Menschen! Du machst die Kinder Maria ihrer Mutter am meisten ähnlich! Aber wie hart bist du zu erlangen! und wie noch härter ist es, dich in die Länge zu er halten! Kaum glaubt man dich zu haben, so vergehest du einem insgemein schon wie der!- Was Raths! Anknüpfen müssen wir, wo es abgebrochen ist; durch die ge duldige, stillschweigende Übertragung der klei nen täglichen Mühseligkeiten, lernen müssen wir, auch die uns manchmal treffenden grö Beren Übel zu ertragen; denken müssen wir: Das harte Brod macht stark; oft müssen wir unsere Augen auf den leidenden Je sus, und Seine mitleidende Mutter hin wenden. Ja Du, o größte Dulderin! theile doch auch uns nur etwas von deiner wahr


