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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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ihr Gefühl höchst mitleidsvoll gegen Andere. Wie viele Gnaden von Gott sind durch fie auf uns ausgeflossen!- Und doch sitzt sie hier betrübt bis in den Tod und weinet!

Anmuthung.

O unschuldigste Jungfrau und Mutter! wenn ich Dich betrachte, kann ich nichts als schweigen. Wer von uns ist ohne Sünde? Habe ich an dem, was ich leide, feine Schuld? Wie oft hätte ich durch meine Sünden wohl noch größere Strafen verdienet? Und sollte. ich auch wirklich völlig unschuldig leiden, o welcher Trost für mich, wenn ich denken kann, daß ich als Kind meiner Mutter, und ihrem göttlichen Sohne, dem geschlachteten Lamme ohne Makel, welches sie uns da zeigt, gleiche!

Maria ist betrübt von Herzen,

Und ich bin schuld an ihren Schmerzen,

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Und ich verlange nur allein,

In Freud' und nie im Kreuz zu sen.

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