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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Menschen, die oft unsern Klagen wenig Ge hör geben, oft wohl gar, wenigstens heimlich dazu lachen; nicht selten das Vertrauen, das wir ihnen schenken, mißbrauchen; die gehei me Noth, die wir ihnen klagten, offenba ren, und uns dadurch auch noch beschämen! Warum sollten wir auf diese Weise das Übel, das wir leiden, statt kleiner, wohl et wa noch größer machen?- Nein, das wol len wir nicht. Du göttliche Mutter! Du bist die beste Trösterin in allen Betrübnis sen. Vor allen andern wollen wir Dir die Noth klagen, vor Dir unser banges Herz unter stillen Thränen aufschließen, uns Dit anempfehlen, und dann erst unsern vertrau testen Freunden, wenn wir doch glauben, daß uns etwas damit geholfen ist, ent decken.

Vertrau' auf Freunde nicht allein, Sonst wirst du oft verlassen sein. D'rum suche bei Maria Trost, Die nie die Ihrigen verstoßt.