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Christi Leiden und Sterben.
12. Alsdann so werd ich deine| wieder gut. Kommt der Satan Huld betrachten, Aus Lieb zu und setzt mir Heftig zu, halt dir die Welt für nichts mehr ach ihm für Deine Gnad und Gnaten; Bemühen werd ich mich, denzeichen; Bald muß er von Herr, deinen Willen Stets zu dannen weichen. erfüllen.
13. Ich werde dir zu Ehren Alles wagen, Kein Kreuz nicht achten, feine Schmach, noch Plagen, Nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen Nehmen zu Herzen.
3. Will die Welt mein Herze führen Auf die breite Wollustbahn, Da nichts ist als Jubitiren, Alsdann schau ich emfig an Deiner Marter Centnerlast, Die du ausgestanden hast. So fann ich in Andacht bleiben, Alle böse Lust vertreiben.
14. Dies alles, obs für schlecht zwar ist zu schäßen, Wirst du es doch nicht gar beiseite setzen; In Gnaden wirst du dies von mir annehmen, Mich nicht beschämen.
4. Ja, für Alles, was mich fränket, Geben deine Wunden Kraft; Wenn mein Herz hinein sich senket, Krieg ich neuen Lebenssaft. Deines Trostes Sü15. Wann dort, Herr Jesu, Bigkeit Wendt in mir das bittre wird vor deinem Throne Auf Leid, Der du mir das Heil ermeinem Haupte stehn die Ehren- worben, Da du bist für mich krone: Da will ich dir, wenn gestorben. Alles wird wohl klingen, Lob und Dank singen.
Joh. Heermann, g. 1585 ft. 1647.
Mel. Freu dich sehr, o meine Seele. Reſu, deine tiefe Wun87. den, Deine Qual und bittrer Tod Geben mir zu
allen Stunden Trost in Leibs- Licht und Leben.
und Seelennoth. Fällt mir etwas Arges ein, Tenk ich gleich an deine Bein; Die erlaubet meinem Herzen Mit der Sünde nicht zu scherzen.
5. Auf dich seß ich mein Vertrauen; Du bist meine Zuversicht. Dein Tod hat den Tod zerhauen, Daß er mich fann tödten nicht. Daß ich an dir babe Theil, Bringet mir Trost, Schutz und Heil; Deine Gnade wird mir geben Auferstehung,
2. Will sich denn in Wollust weiden Mein verderbtes Fleisch und Blut, So gedenk ich an dein Leiden; Bald wird Alles
6. Hab ich dich in meinem Herzen, Du Brunn aller Gü tigkeit, So empfind ich keine Schmerzen, Auch im letzten Kampf und Streit. Ich verberge mich in dich. Wer kann da verletzen mich? Wer sich legt in deine Wunden, Der hat glücklich überwunden. Sob. Heermann, 1385-1647.


