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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Gebete für evangelische Christen [und] Episteln und Evangelien
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Christi Erscheinung.

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bisher genoßnen Zeit; So ent fällt mir aller Muth, Weil die Rechnung gar nicht gut. Wie viel Jahre sind verdorben, Da ich nicht der Welt gestorben!

4. Ach, daß ich dies wohl be­denke, Und auf Buße sei bedacht! Jefu, meine Schuld versenke, Die ich bis hieher gemacht. Lie­ber Vater, steh mir bei, Daß nur keine Heuchelei Sich in meinem Herzen finde, Wenn ich mich deß unterwinde.

5. Willt du mich noch ferner laffen Hier in dieser bösen Welt, Ach, so hilf mir Alles hassen, Was dem Geiste nicht gefällt. Stärke mich von deiner Höh, So wird auch das größte Web, Das mir oft zu schwer geschie­

nen, Mir zu meinem Besten dies nen.

2. Für uns ein Mensch ge boren Im letzten Theil der Zeit, Der Mutter unverloren Ihr jungfräulich Keuschheit, Hat er den Tod zerbrochen, Den Him­mel aufgeschlossen, Das Leben wiederbracht.

3. Laß uns in deiner Liebe

6. Steh mir allezeit zur Rech­ten, Herr, du bist ja Sonn und Schild. Hilf uns, deinen ar­men Knechten, Wie und wo und wann du willt. Wenn die Tage böse sein, Ach, so- ruf ins Herz hinein: Lernt euch in die Zei ten schicken, So wird Alles heil­sam glücken.

7. Endlich, wenn der Lauf zum Ende, So befehl ich mei nen Geist Dir in deine treuen Hände, Dir, der Gott und Va­ter heißt. Ach, ich freu mich schon darauf, Daß ich nach voll­brachtem Lauf Dort der Freude soll genießen, Wo sich keine Zeit wird schließen.

VI. Christi Erscheinung; Epiphanias.

err Christ, der eis Und Kenntniß nehmen zu, Daß

68. Herr nig Gottssohn, wir im Glauben bleiben Und

Vaters in Ewigkeit, Aus seinem Herzn entsprossen, Gleichwie ge­schrieben steht: Er ist der Mor­gensterne, Sein Glanz streckt er so ferne, Vor andern Sternen flar.

dienen im Geist so, Daß wir hie mögen schmecken Dein Sü­ßigkeit im Herzen Und dürften stets nach dir.

4. Du Schöpfer aller Dinge, Du väterliche Kraft, Regierst von End zu Ende Kräftig aus eigner Macht; Das Herz uns zu dir wende, Und kehr ab un­ser Sinne, Daß sie nicht irrn von dir.

5. Ertödt une durch dein Güte, Erweck uns durch dein Gnad; Den alten Menschen