Advent. D
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Mel. Helft mir Gotts Güte preifen. I all eur Klag und Weinen Ver
33. Nun jauchzet all, ihr wandelen in Freud. Er iſst, der
Frommen, In die ser Gnadenzeit, Weil unser Heil ist fommen, Der Herr der Herrlichkeit; Zwar ohne Stolz und Pracht, Doch mächtig zu ver- 3 heeren Und gänzlich zu zerstören
helfen kann. Halt eure Lampen fertig Und seid stets sein gewärtig; Er ist schon auf der Bahn.
Mich. Schirmer, geb. 1606, st. 1673. DICH HADI
Des Teufels Reich und Macht. 2.
34. Wie ſoll ich dich em
pfangen? Und Er kommt zu uns geritten wie begegn ich dir? O aller Auf einem Efelein, Und stellt Welt Verlangen! O meiner See sich in die Mitten Für uns zum len Zier! Jesu, Jesu, sebze Opfer ein. Er bringt kein zeit- Mir selbst die Fackel bei, Dalich Gut; Er will allein erwer- mit, was dich ergöße, Mir fund ben Durch seinen Tod und Ster- und wissend sei.pl m ben, Was ewig währen thut.
2. Dein Zion streut dir Palmen Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn; Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß.
3. Kein Scepter, feine Krone Sucht er auf dieser Welt; Im hohen Himmelsthrone Ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht Und Majestät verhüllen, Bis er des Vaters Willen Gehorsamlich vollbracht.
4. Ihr Mächtigen auf Erden, Nehmt diesen König an, Soll euch gerathen werden. Er ist die rechte Bahn, Die zu dem Himmel führt. Sonst, wo ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Des Höchsten Zorn euch rührt.
o Fr
3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Scele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht, Da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stund in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß, Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie irdisch Reich
5. Jhr Armen und Elenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Boll Angst und Jammer seid, Seid dennoch wohlgemuth. Laßt eure Lieder flingen, Dem König zu lobsingen; Der ist eur höchstes Gut. 6. Er wird nun bald erscheinen In seiner Herrlichkeit Und| thum thut.


