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neter sein, als eben die Andacht zu demselben durch inbrünstige Liebe und Nachfolge jener Tugenden, die uns sein bloßer Anblick schon lehret, und mit solcher Lieblichkeit und Kraft entgegen strahlet.
4) Sie ist die allernüßlichste Andacht; da wir durch selbe zu dem Brunnen des Lebens geleitet werden, und daraus unaufhörlich und ungehindert Gnaden schöpfen können, nämlich durch das Sacrament der Buße und des Altars, in welchem letzteren dieses Herz wesentlich zugegen ist, und welches eben darum mit solcher Kraft und Liebe alle Herzen an sich zieht, die das göttliche Herz Jesu wahrhaft lieben. O gewiß! wir werden in kurzer Zeit ein reines, ein mildes, ein deműthiges, ein gottliebendes, ein mitleidiges, mit einem Worte, wir werden bald ein Herz ganz nach dem Herzen Jesu haben, wenn wir auf solche Weise das göttliche Herz stets vor Augen haben, andächtig betrachten, verehren, lieben und oft durch die heilige Communion in unser eigenes Herz aufnehmen. Das göttliche Herz wird durch seine Gnade alle seine Eigenschaften nach seiner Aehnlichkeit in unsere Herzen abdrücken, und es mit allen Schätzen des Himmels erfüllen.
5) Sie ist die allervollkommenste An-= dacht; eben weil sie mit solcher Sicherheit und Leichtigkeit zur höchsten Vollkommenheit der Vereinigung mit Christo führet, und weil sie der Ursprung aller andern Andachten ist; denn das Herz Jesu ist ja jener unerschöpfliche Schatz( Joh.1, 16), auß welchem die seligste Jungfrau und alle Heiligen Gottes ihre Gnaden, ihre Tugenden und alle


