-
XIII
-
Kirche; weil diese, von dem großen Weltapostel unterwiesen, zu allen Zeiten erkannt hat, daß wir Alle das Heil und sie selbst ihre Stiftung der groBen Gutthätigkeit des göttlichen Herzens Jesu zu danken haben( Tit. 2, 4), durch welche sich dieser mildreiche Heiland ber ewigen Gottheit zum wahren und ewigen Schlachtopfer aufgeopfert, und alsogleich bei seinem Eintritte in die Welt in diesem feinen Herzen den Entschluß gefaßt, uns durch seinen Tod zu erlösen, und uns durch dieses erste Opfergebet feines göttlichen Herzens, wie der heis lige Paulus bezeugt, bereits erlöset hatte.
3) Sie ist die allerbewährteste Andacht; weil die heilige Schrift uns an allen Orten ermahnt( Eph. 4, 23), daß wir besonders unfere Herzen durch wahre Veränderung unseres Lebens erneuern, durch ernstliche Buße zerknirschen, mit dem Feuer der göttlichen Liebe entzünden, durch Haltung der Gebote Gottes heiligen, durch stäte Betrachtung des göttlichen Gesetzes nähren, durch Entschlagung irdischer Lüste erheben, und durch Eifer in allem Guten mit Tugenden reichlichst zieren, zu welchem Ende uns auch öfter ein neues Herz in der heiligen Schrift versprochen wird( Ezech. 26, 36). Dieses neue Herz kann aber kein anderes sein, als was dem heiligsten Herzen Desjenigen ähnlich ist, nach dessen Aehnlichkeit wir wandeln müssen, wenn wir Gott selbst gefallen wollen, und das ist kein anderes, als das heiligste Herz Jesu, das Gott uns Allen zum Vorbilde gegeben, und an welchem der himmlische Vater so großes Wohlgefallen hat. Diesem Herzen aber unser Herz ähnlich zu machen, kann wohl kein Mittel geeig


