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Von den wunderbaren Wirkungen
deiner Kräfte bedarfst du täglich des Brodes, der irdischen Speise; soll deine Seele keiner Nahrung, feiner Stärkung bedürfen, soll sie verkümmern und gleichsam verhungern? Dein Leib wird schwach, er stirbt ohne tägliche Nahrung, wird deine Seele nicht ermatten und verderben ohne Jesus, der da ist das Brod des Lebens? Würdest du nur einmal oder nur zwei und dreimal im Jahre essen, so würdest du verhungern, wie? wird deine Seele nicht verkommen, wenn sie nur einmal oder einigemal im Jahre das Brod des Lebens, die heilige Kommunion empfängt?!
Es ist also der Wille Christi, daß du sein heiliges Fleisch und Blut recht oft, ja täglich genießest. Dieß bezeugen auch die heiligen Apostel und die ersten Christen. Die heiligen Apostel waren bei der Einsetzung des heiligsten Sakramentes gegenwärtig, sie hörten die Worte, die Jesus bei der Einsetzung dieses Geheimnisses sprach, sie genossen mit Erstaunen dieses große Wunder der göttlichen Liebe. Noch trunken von der Süßigkeit dieses Liebesmahles predigten fie ohne Aufschub diese wichtige Lehre und verkündeten den Auftrag, welchen ihnen Jesus gleich einem förmlichen Testamente gegeben hatte. Gleich nach der Himmelfahrt Christi und dem Empfange des heiligen Geistes begingen sie alle Tage die Segnung des Brodes und Weines und theilten Beides unter die Gläubigen aus. Zeugniß hievon gibt die Apostelgeschichte, wo es heißt: Sie( die ersten Christen) beharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft des Brodbrechens( der heil. Kommunion) und im Gebete."( Apostg. 2, 42.) Täglich verharrten sie einmüthig im Tempel und in den Häusern; nach dem Brodbrechen nahmen sie Speise mit Freude und in der Einfalt des Herzens."( Apostg. 2, 42.) Täglich


