Die Herrlichkeit Gottes überhaupt.
erzeiget; nun, wie vergelt' ich's dir? Ach, bleibe mir geneiget; so will ich für und für den Kelch des Heils erheben und preisen allezeit dich, Herr Gott, hier im Leben und dort in Ewigkeit.
4. Seinen Geist, den edlen Führer, giebt er mir in seinem Wort, daß er werde mein Re
7. Sollt' ich meinem Gott gierer, meiner Seele Troft und
nicht singen? sollt' ich ihm nicht dankbar sein? Seh' ich doch in allen Dingen, wie so gut er's mit mir mein'. Ist's doch nichts als lauter Lieben, was sein treues Herz bewegt, das ohn Ende hebt und trägt, die in seinem Dienst sich üben. Alles Ding währt feine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.
Hort; daß er mein Gemüt erfülle mit dem hellen Glaubenslicht, das des Todes Nacht durchbricht und mein banges Herz macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.
2. Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt, so hat alle Tage wieder mich des höchsten Arm bedeckt. Aus dem Nichts trat ich ins Leben auf des Vaters mächtgen Ruf; und das Leben, das er schuf, hat auch stets sein Schuß umgeben. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.
Meer, dich umfassen nimmermehr unsre menschlichen Gedanken! Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.
3. Seinen Sohn, den Eingebornen, giebt er aus Erbar. mung hin für mich Armen und Verlornen zu des ewgen Heils Gewinn. O du Gnade sonder Schranken, unergründlich tiefes
5. Himmel, Erd' und ihre Heere hat er mir zum Dienst bestellt; wohin ich mein Auge
fehre, beut er dar, was mich erhält, Tier' und Kräuter und Getreide; in den Gründen, in der Höh, in den Büschen, in der See, überall ist meine Weide. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.
6. Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen und ermuntert mein Gemüt, daß ich jeden neuen Morgen schaue neue Lieb' und Güt. und Güt. Wäre nicht mein Gott gewesen, hätte nicht sein Angesicht mich geleitet, wär' ich nicht aus so mancher Angst genesen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.


