Weihnachten.
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ganzen menschlichen menschlichen Ge- hoch und loben Mit allen schlecht Verspielt schon und Engeln droben Den lieben heilgen Christ.
verloren.
2. Das Licht ist aufgegangen, Die lange Nacht ist hin, Die Sünde ist gefangen, Erlöst ist Herz und Sinn. Die Sündenangst ist weg, Und Liebe und Entzücken Baun weite Himmelsbrücken Aus jedem schmalsten Steg.
3. Nun sind nicht mehr die Kinder Verwaist und vaterlos; Gott rufet selbst die Sünder In seinen Gnadenschoß. Er will, daß alle rein Von ihren alten Schulden Vertrauend seiner Hulden, Gehn in den Himmel ein.
4. Drum freuet euch und preiset, Ihr Kinder, fern und nah; Der euch den Vater weiset, Der heilge Christ iſt da. Er ruft euch insgemein Mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, Ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt. 1769-1860.
3. Der Himmel ist jetzt nimmer weit, Es naht die selge Gotteszeit Der Freiheit und der Liebe. Wohlauf, du frohe Christenheit, Daß jeder sich nach langem Streit In Friedenswerken übe.
4. Ein ewig festes Liebesband Hält jedes Haus und jedes Land Und alle Welt umfangen. Wir alle sind ein heilger Stamm, Der Löwe spielet mit dem Lamm, Das Kind am Nest der Schlangen.
5. Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt? Hier in der Krippe liegt ein Kind Mit freundlicher Gebärde. Wir grüßen dich, du Gottesheld. Willkommen, Heiland aller Welt, Willkommen auf der Erde!
Ferd. Gottfr. Mar v. Schenkendorf.
1783-1817.
Mel. Gar lustig jubilièren;
oder: Aus meines Herzens Grunde. Mel. Vom Himmel hoch da komm.
20. Der heilge Chriſt ist 21. Dies ist der Tag, den
Der teure Gottessohn, Des freun sich alle Frommen Am höchsten Himmelsthron; Auch was auf Erden ist Soll preisen
Gott gemacht, Sein werd in aller Welt gedacht, Ihn preise, was durch Jesum Christ Im Himmel und auf Erden ist.


