Advent.
es treulich mit dir meint. Bleibst du dem nur wieder treu, Ists gewiß und bleibt dabei, Daß du mit den Engeln droben Ihn dort ewig werdest loben.
Paul Gerhardt. 1607-76.
Mel. Valet will ich dir geben; oder: Ich dank dir lieber Herre. 17. Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, O meiner Seele Zier? Jesu, Jesu, sebze Mir selbst die Fackel bei, Damit, was dich ergößze, Mir kund und wissend sei.
2. Dein Zion streut dir Palmen Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht, Da bist du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht.
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4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie irdisch Reichtum thut.
5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt Als das geliebte Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen und großen Jammerlaſt, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast.
6. Das schreib dir in dein Herze, Du hochbetrübtes Heer, Bei denen Gram und Schmerze Sich häuft je mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Thür, Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier.
7. Ihr dürft euch nicht bemühen, Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Not zu stillen, Die ihm an euch bewußt.


