Advent.
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nennest Und zu deinem Herzen Mel. Vom Himmel hoch da komm.
uns Freien Zutritt herzlich
falle nieder Hier vor deinem Gnadenthron; Du kannst dich nicht selbst verleugnen, Hilf mir, großer Gottessohn!
6. Hilf mir allzeit ritterlich Ringen in den Glaubenskämpfen; Hilf mir auch mein Fleisch und Blut Durch dein Kreuz und Leiden dämpfen; Hilf, daß ich mög überwinden, Wie du überwunden hast; Hilf mir endlich selig sterben Und ablegen alle Laſt.
7. So will ich dich, meinen Gott, Stets als einen Helfer preisen; Ich will auch durch deine Gnad Hier schon in der That beweisen, Daß ich einen Helfer habe, Der da herrscht in aller Welt, Und aufwelchen ganz alleine Meine Hoffnung bleibt geſtellt.
8. Halleluja! Dank sei Gott, Der uns diese Gnad erzeiget Und auf uns, sein armes Volk, Seine Huld so reichlich neiget, Daß er seinen Sohn uns schenket, Der uns nicht verlassen kann. Amen, Amen, Halleluja! Singe mit mir jedermann.
Christian Jakob Koitsch. 1671-1735.
9. ob jei dem aller=
höchsten Gott, Der unser sich erbarmet hat, Gesandt hat seinen lieben Sohn Aus ihm geborn im höchsten Thron;
2. Auf daß er unser Heiland würd, Uns frei macht von der Sündenbürd Und durch seine Gnad und Wahrheit Führte zur ewigen Klarheit.
3. O große Gnad und Gütigkeit, O tiefe Lieb und Mildigkeit! Gott thut ein Werk, das ihm kein Mann, Kein Engel je gnug danken
kann.
4. Des Vaters Wort von Ewigkeit Wird Fleisch in aller Reinigkeit; Das A und
, Anfang und End Giebt sich für uns in groß Elend. 5. Was ist der Mensch, für ihn giebt seinen Sohn? was ist sein Thun, Daß Gott Bedarf unser das höchste Gut, Daß es so unserthalben
thut?
6. O weh dem Volk, das
dich veracht, Der Gnad sich nicht theilhaftig macht, Nicht hören will des Sohnes Stimm, Denn auf ihm bleibet Gottes Grimm.


