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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste ; [nebst] Episteln und Evangelia auf die Sonn- und Festtage; nebst der Leidensgeschichte Jesu und kurzen Morgen- und Abendgebeten auf jeden Tag in der Woche
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Vom Daseyn und Wesen Gottes.

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4. Die menschen båtten sich umsonst nach wahrem sinne, hätten seelen, Mit glück, Umsonst nach trost im tausend bangen zweifeln sich leide. Die lust zu edlen tha­zu quälen, Umsonst erst ein ten flieht Vor ihm, der sei­unendlich gut zu suchen, Sich nen gott nicht sieht; Nie dann zu fluchen. fühlet sich sein herz erfreut Bon wonne der unsterblich feit. Gott, unser gott! Wie jammervoll, wie fürchterlich Wird unser leben vhne dich!

5. Wir flögen gleich dem staub auf, sånken wieder, wie leicht verwehter staub, zur erde nieder. Schön ist das laster, wenn ich gott nicht finde, Die tugend fünde. 6. Was hulfs, daß ich mich gut zu werde übe? Was könnt ich hoffen? wer verdiente liebe? Verzweiflung wär' der beste trost dem her zen In feinen schmerzen.

7. Flieht, tödtende gedan­fen! ihr beflecket Bon ferne schon die seele, die ihr schrek: fet! Flieht! denn ich kenne. meines lebens quelle; Ent weicht zur hölle!

8. Ich weiß, daß gott ist, weiß, an wen ich glaube; Weß hauch die feel ist, wer den leib vom staube So künst lich baut, mich trågt, mich un: terstüzet, Und täglich schůzet!

9. Ich weiß, auf welchen grund mein glück ich baue, Wen ich verehre, wem ich mich vertraue. Ihm zu ge: fallen, will ich mich nun üben: Und ihn nur lieben.

Mel. Herzlich lieb hab ich dich. 4. Meh den, der leugnet, daß du bist, Un endlicher sein leben ist Ihm leer von edler freude; Sein wilder lasterhafter blick Sehnt

2. Wenn du nicht bist, wer trägt und hålt, Und wer regieret dann die welt? Wer sorgt auch für mein leben? 3u wem soll sich mein lobs gesang, Daß ich einst ward, zu wem mein dank, Daß ich noch bin, erheben? Verhång­niß oder ohngefähr Ist dann mein gott; und blind ist der; Vernunft und wahl sind ihm ein spott, Und seine wohlthat ist der tod! Gott, wahrer gott! Wie graunvoll wird mir deine welt, Wenn nicht dein arm sie führt und hält!

3. Kann ohne dich ein glück erfreun, Für mich ein glück auf erden seyn, Und kann ichs froh genießen? Was hilft mir freiheit und verstand? Ists keine wohlthat deiner hand, Was nüßt ein gut gewissen? Bist du nicht, so erfreun fie nie, Ein traum ist ihre lust, wie sie, Die erd ist finster­niß, kein licht Entströmet deinem angesicht. Kein hims mel jauchzt! Auf erden opfert niemand dank Vom aufgang bis zum untergang.

gott,

4. Uch wußt ich keinen Wollt ich vor U 2

wohin