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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung, für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
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In Feuersnoth, und beim Gewitter.

was bein Wille thut.

lich auf deinen milden Segen. wandeln; weis und gut ist alles Auch unser Brot wirst du uns, Gott, von Zeit zu Zeit gewäh ren, wenn wir dich findlich ch­

ren.

7. Wir beten demuthsvoll dich an, der alles weislich fü­get, des Vorsicht niemals irren kann, deß Wohltbun niemals trüget. Froh danken wir Er: balter, dir, und preisen deine Gute mit gnügsamem Gemü­

the.

zum Segen und Verderben fchafft! mit welcher schrecklichen Gewalt verwüstet es! Wie leicht,

7. Gieb Unterwerfung und Geduld, daß wir nie deiner Va: terhuld verlustig werden; voll Vertrauen, dich, wo kein Leid ist, einst zu schaun.

16) In Feuersnoth.

17) Beim Gewitter. Mel. Nun sich der Tag geendet. 492. Goes Feuers Kraft beinem Donner stehn? der Herr 493. mächtiger! wer A und

Mel. Wenn wir in höchsten 2c.

ott, beffen Macht

ist groß! Was trogen wir? Er winkt, und wir vergehn.

2. Er lagert sich in schwarzer Nacht; die Völker zittern schon: Geflügeltes Verderben wacht um seinen Herrscherthron.

8. Schüß unser ganzes Bas terland vor Mangel, Seuchen, Krieg und Brand! Gieb, weil du unfer Bater bift, uns allen was uns selig ist!

4. Mit unsern Brüdern seuf: zen wir in ihrem Jammer, Sott, zu dir! Laß sie nicht hülf: los; tröfte die, die du gebeugt haft, segne sie!

5. D gieb, daß, wer ver: schont ward, nicht vergesse feiner schönsten Pflicht, der Pflicht. Betrübte zu erfreun, barmherzig durch die That zu seyn!

wie bald!

2. Ach, manche Häuser hats verzehrt, und vieler Armen Glück zerstört! Auch dies hat deine Hand gethan: wir weinen Herr, wir beten an!

3. Rothglühend schleudert seine Hand den Blig aus fin­3. Wir weinen: doch vereh- strer Höh: Sein Donner stürzt ren wir auch deine Huld; sie sich auf das Land in einer Feuers half auch hier und hielt der Flam: men schnellen Lauf, der Uebri: gen zu schonen, auf.

fee.

4. Den Herrn und seinen Arm erkennt die zitternde Na­tur, da weit umher der Himmel brennt, und weit umher die Flur.

5. Wer schüßt mich Sterbli: chen, mich taub, wenn, der im Himmel wohnt, und Wel: ten pflückt, wie durres Laub, nicht huldreich mich verschont!

6. Wir haben einen Gott voll Huld, auch wann er zor: 6. Was du uns nimmst, das nig scheint: Gr herrscht mit scho: kannst du, Gott, auch wieder nender Geduld, der große Men­geben; jede Noth in Heil verschenfreund..

Mel.