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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Episteln und Evangelien [und] Der kleine Katechismus Lutheri
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Von Gott,

le Kräfte steigt, die bie Nas tur bewegen. Du bleibst ihr Herr, in deiner Hand bleibt Alles, was durch dich ent­stand.

5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unser Aug' nicht sehen, wann nach der langen Grabesnacht die Tod ten auferstehen, wann du von unserm Staub den Rest zu neuen Körpern werden läßt.

6. Allmächtiger! erstaunt fall ich vor deinem Throne nieder; mein blöder Geist verlieret sich; und lallt nur schwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die aus dem Tode Leben schafft.

7. O! schenfe mir die Zu­versicht, die deiner Macht vertrauet; der Macht, die Hülf und Trost verspricht, wenn man auf dich nur bauet; auf dich und deines Armes Kraft, die Alles kann und Alles schafft.

Allwissenheit Gottes. Mel. O Gott, du frommer Gott, err, du erforschest

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mich, dir bin ich unverborgen; du kennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele denkt, war dir bereits be­kannt, el der Gedanke noch in meiner Seel' entstand.

2. Nie spricht mein Mund ein Wort, daß du, o Herr, nicht wissest. Du schaffest,

dessen Wesen

was ich thu; bu crdnest, du beschließest, was mir begeg nen soll. Erstaunt seh' ich auf dich: wie groß ist dein Verstand! wie wunderbar für mich!

3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geiste fliehen? Wo könnt' ich jemals wohl mich deinem Aug' entziehen? Führ ich gen Himmel auf, so bist du, Höchster, ba; führ ich zur Tief hinab, auch hier bist du mir nah.

4. Nähm ich auch, schnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; selbst an dem fern­sten Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da um­schlösse mich doch deine All­machtshand, denn du bist überall, und dein ist jedes Land.

5. Spräch ich zur Finster­niß: sei um mich, mich zu decken! so sucht ich doch um sonst vor dir mich zu ver­stecken; denn auch die Finster­niß ist vor dir helles Licht; die Nacht glänzt wie der Tag vor deinem Angesicht.

6. Du warst schon über mir, in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Ich danke dir, daß du mich wun­derbar gemacht, und meis ner, eh' ich war, schon vä­terlich gedacht.

7. Du kanntest mein Ge­bein, eh' ich ans Licht gekom­men, da ich im Dunkeln erst

die