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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Episteln und Evangelien [und] Der kleine Katechismus Lutheri
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und Eigenschaften.

In eigener Melodie.

222gegenwärtiger! ich bes und der Sonnen.

borgen, wo ich bin, wollt' auch auf schnellen Schwins gen mich an die fernsten Mee­re hin die Morgenröthe brins gen.

2. Flieg ich zum Himmel hoch empor, mich unter seis nem Sternenchor im Glanze zu verstecken; so bist du da, ziebst mich hervor, und Schande wird mich decken. 3. Steig ich vor deinem Thron hinab ins Haus der Finsterniß, das Grab; du bist auch da zugegen; auch da folgt mir dein Richterstab auf schauervollen Wegen.

4. Der Alles schuf, ist über all: o fürchterlicher Donner schall in aller Sünder Ohren! Sie fürchten feinen Ueber fall: nun zittern sie, die Tho­

ren.

5. Der Gott des Himmels ist so nah, das Heiligste der Wesen sah, was wir im Her zen dachten; was in gehei mer Nacht geschah, wann wir und Satan wachten.

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den geheimen Pfad des Stau

6. Wir Thoren haben wohl gedacht, du würdest uns, o Mitternacht, mit schwarzen Flügeln decken! Umsonst! Gott wacht um uns, er wacht mit allen seinen Schrecken.

8. O gehe nicht, Herr, ins Gericht, wann wider die gelobte Pflicht wir, deine Knechte, handeln! Laß uns vor deinem Angesicht in from mer Ehrfurcht wandeln!

9. Daß deinem Blicke nichts entflicht, was war und ist, und einst geschieht, sey meine Ruh und Freude! Ein Gott, der Alles weiß und sieht, der weiß auch, wann ich leide. Allmacht Gottes.

In eigener Melodie. err! deine Allmacht

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selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herr­lichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun unmöglich wär?

2. Du sprichst, und auf dein mächtig Wort fällt Al­les dir zu Füßen. Du füh­rest deinen Rathschluß fort bei allen Hindernissen. Wenn du gebeutst, so steht auch da, was noch zuvor kein Auge sah.

3. Du hast dein großes Schöpfungswerk allmächtig ausgeführet. Es bleibet stets dein Augenmerk, und wird durch dich regieret. Noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.

7. Noch keines Herzens böser Rath, ihr Sünder, keine schnöde That ist seinem

4. Die Größe deiner Tha­ten zeigt, daß, Schöpfer, Aug' entronnen. Er kennet dein Vermögen weit über al

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