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Von Gott, dessen Wesen
reichet, wer, ach! wer begreis fet dich? Niemand war und niemand ist, was du warst und immer bist. Wer er steigt des Himmels Höhen, um dich selbst im Licht zu. sehen?
In eigener Melodie.
2. Unerschaffner, Erster, 16 Erabner Gott; was
Bester, Schöpfer, Vater der Natur; du der höhern Geis ster Gröster, Gott der Men schen, Gott der Flur! du bist ganz Vollkommenheit, lebst und wirkst von Ewigkeit. Wer verkennt bei dem Gedanken seiner Einsicht enge Schranken?
reicht deine Grö ße? Denk ich an dich, so fühl ich meine Blöße; ich fühle, Herr, daß du unendlich bist und daß umschränkt mein forschend Denken ist.
2. Du wohnst im Licht, wozu kein Mensch kann kom men. Was haben wir von deinem Ruhm vernommen? Den kleinsten Theil von deis ner Majestät, die dir gebührt, und über Alles geht.
3. Dein ew'ges Seyn, dein ganz vollkommnes Wesen; das, was du wirkst, und was dein Rath erlesen, ist viel zu hoch für menschlichen Verstand: von Engeln selbst wird es nie ganz erkannt,
4. Wie sollt ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu ergründen? O mache mich von solchem Dünkel frei, daß mir dein Wort des Glaubens Richtschnur sei.
dennoch bleib ich sters an dir. Welten sinds, die von dir zeugen und mein Herz zum Glauben neigen.
3. Du, der Ursprung aller Gaben, und Beherrscher je der Welt, über Alles hoch erhaben, was ihr Umfang in sich hält, du bist unveränder lich, Alles, Alles bloß durch dich. Nur in deines Reiches Grenzen sehn wir deine Wun der glänzen.
4. Ja, du wohnst in eis nem Lichte, das kein Mensch durchdringen fann. Deine Wege und Gerichte staunet selbst der Engel an. kein Er schaffner fiehet ganz deiner Hoheit vollen Glanz. Stets wird neue Liefen finden, wer's versucht, sie zu ergründen.
5. Mein eigner Geist kann sich leicht hintergehen. Dein Wort ist wahr, es bleibet ewig stehen. Erforsch' ich
5. Dennoch soll mir meis nen Glauben, daß du bist,
und auch für mich, nie der gleich dein göttlich Wesen Thor und Spötter rauben, nicht, so gnüge mir davon der vom Zugendpfade wich. dein Unterricht.
Sei gleich unerforschlich mir; 6. Von dir, durch dich,
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