Von Gott, dessen Wesen und Eigenschaften. 5
Frohlockt ihm alle Frommen! breitet sich dein Fittig über Wer ist ihm gleich? Wer ist, Alle. Du bist voll Freundwie Er, so herrlich, so voll- lichkeit, voll Huld, barmkommen? Der Herr ist groß herzig, gnädig, voll Geduld, sein Nam' ist groß, er ist uns ein Vater, ein Verschoner. endlich, grenzenlos in seinem ganzen Wefen.
7. Gerecht bist du, bist heis lig, gut, und reiner als die Sonne! Wohl dem, der deinen Willen thut, denn du vergiltst mit Wonne!
2. Er ist und bleibet, wie er ist. Wer strebet nicht vers gebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer seines hast Lebens? Wir Menschen sind von gestern her; ch noch die Erde war, war Er, noch eher als die Himmel.
3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet: ihn fas sen alle Himmel nicht, wie weit er sie erfüllet. Er blei bet ewig, wie er war, verborgen und auch offenbar in seiner Werke Wundern.
Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig seyn, der Seligkeiten Fülle!
8. Du nur verdienest Lob und Dank, du nur Gesang und Ehre! Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott, und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? wer ist wie er, so herrlich, so vollkommen?
Mel. Mein erst Geschäft sei ist Einer
12€ Herr und Gott im
Himmel und auf Erden. Nur sein allmächtiges Gebot hieß Erd' und Himmel werden.
4. Wo wären wir, wenn
ſeine Kraft uns nicht gebildet 12€
hätte? Er kennt uns, kennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weiß heit und Verstand, und Kraft und Stärke; seine Hand ums spannet Erd' und Himmel,
5. Ist er nicht nah? ist er nicht fern? weiß er nicht alle Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Umsonst hüllt ihr in Finsterniß, was ihr beginnt; er sieht's gewiß, er sieht es schon von ferne.
3. Mit Allgewalt und Ma jestät ist er nur Weltregierer; der Sterne, die er ausgesat, und unsers Lebens Führer.
4. Groß ist sein Name, mit der That kann er's der Welt 6. Wer schüßt den Welt- beweisen. Herr! groß an bau ohne dich, o Herr, vor Huld, an Macht und Rath! seinem Falle? Allgegenwärtig wer sollte dich nicht preifen? 5. Dich
2. Was er erschuf, das kann allein durch seine Kraft bestehen; will er, die Welt soll nicht mehr seyn, so muß die Welt vergehen.


