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durch männliche Gesinnungen und Thaten, durch geübte, standhafte, exemplarische Jugend auszeichnen. Ich soll meine jugendliche Unschuld nie entweihen, sie auf das Sorgfältigste bewahren, mich einer unbefleckten Reinigkeit des Leibes und des Geistes, einer frühzeitigen, lebenswierigen Frömmigkeit und Gottesfurcht befleißigen. Ich soll im Glücke demüthig, im Unglücke geduldig, mäßig in der Freude, getroft in Leiden sein. Ich soll Ulles thun, was ich thue, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, mich in allen Dingen als seinen Diener beweisen. Und wie habe ich nun dieß Alles zeither gethan? wie diese Pflichten erfüllt? welche Folgen wird das für mich haben in jener Welt?
Bußübungen.mo
und heiligen lassen? Bin ich zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes gelangt? Habe ich Gnade bei Gott und Vergebung meiner Sünden durch ihn gefunden, oder muß ich sie erst suchen? Genieße ich die Gerechtigkeit und Stärke, den Frieden, die Freude, die Ruhe der Seele, die bei ihm zu finden ist? Bin ich wirklich durch ihn selig wor= den, und kann ich mit Zuverlässigkeit hoffen, es künftig zu werden?
Ich bin ein Mitglied der Gesells schaft, ein Vorgesetter, oder Untergebener, ein Herr, oder Diener, ein Hausvater und eine Hausmutter, oder ein Kind und ein Hausgenosse, ich bin reich oder arm, hoch oder niedrig, glücklich oder unglücklich. Uuch hier habe ich große und wichtige Pflichten, deren Beobachtung oder Unterlassung für mich Folgen haben Ich besige so viele Mittel des wird auf ewig. Ich soll den Stand, Heils und der Besserung, durch darinne ich stehe, würdig behaupten, welche ich weiser, gläubiger, tugendden Plaß ausfüllen, den ich einneh- hafter und seliger werden kann, als me, meinen Beruf mit der gewis- diejenigen, die diese Mittel nicht senhaftesten Treue und Redlichkeit besitzen. Wie habe ich nun diese abwarten. Ich soll die Stelle Jesu Mittel angewendet und bin ich unter meinen Brüdern vertreten, durch sie das worden, was ich wereinen Jeden lieben, einem Jeden den konnte? Welchen Gebrauch habe wohlwollen, einem Jeden helfen und ich von der heiligen Schrift gemacht? dienen, eines Jeden Glück befördern, wie habe ich die Religion, die Lehso viel ich kann, von einem Tage, ren, Vorschriften und Verheißunvon einer Stunde zur andern Gu- gen Jesu, wie sein heiliges Vortes thun und nicht müde werden. bild benugt? wie oft, und wie habe Ich soll Undern und besonders de- ich sein Abendmal gefeiert? wie habe nen, mit welchen ich auf besondere ich den öffentlichen und besondern Weise verbunden bin, durch mein Gottesdienst abgewartet, und welBeispiel vorleuchten und vergehen. chen Nugen habe ich davon gehabt Ich soll im mánnlichen Ulter mich für meine Erkenntniß, für meinen
Glauben,


