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Weißenfelser neues Gesangbuch : zum Gebrauch bei öffentlichen und häuslichen Gottesverehrungen ; nebst einem Anhange einiger Gebete
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Dasein,

Majestät Gottes.

Herr; der Erde Majestä­ten sind, Höchster, vor dir

Mel. Aus meines Herzens c.

Staub; wie bald kannst du 5. Reißt, heilige Ge­

danken, euch

fie tödten? Wen du ernie­drigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß be­stehn.

Gott, dessen

von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Kommt, Menschen, und lobsingt vor seinem Ange­sichte! Gott wohnt in ei­nem Lichte, zu dem fein Auge dringt.

5. Wer hat dich je ge= sehn? wer könnte je dich sehen? Kein sterblich Auge reicht bis zu des Lichtes Hö­hen, von welchen du mit Huld auf deine Schöpfung blickst und Alles, was da lebt, erfreuest und beglückst. 6. Ja, hier erkennen wir

2. Kein Sinn fann ihn erreichen, kein endlicher Verstand. Wer darf sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht dich nur sehr unvollkommen; euch von ihm fein Bild. wird aber dermaleinst der Vorhang weggenommen, der dich, Unendlicher, noch unserm Blick verschließt, dann sehn wir heller ein, wie herrlich du, Gott, bist.

Wer kann den Höchsten sehen, ob er gleich alle Hö­hen und jede Tief' erfüllt?

7. Indeß sei auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht

nem Angesichte noch dunk­ler als die Nacht.

ein Lob von lallend- schwa- im schönsten Lichte vor sei­chen Zungen. Dort soll, wenn wir dereinst im hel­len Licht dich sehn, auch stärker unser Lied dich, gro­ßer Gott, erhöhn.

Nambach und Diterich.

3. Die Sonn' in hoher Ferne mag strahlen, stär­fer glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne; was seid ihr gegen ihn? Mit aller eurer Pracht seid ihr

4. Du bist des Weltbaus Meister, der deinen Ruhm erhöht, der Vater aller Gei­ster, voll Macht und Maje­