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Erste Abtheilung.
Glaubenslehren.
19
1. I.
Von
Dasein Gottes.
Mel. Herzliebster Jesu, was i.
1. Wüßt' ich nicht,
Gott ist,
Gott
hat mich erschaffen, was hätt' ich wider Furcht und Gram für Waffen, wenn diese Welt kein Werk zu seiner Ehre, wenn er nicht wäre?
6. Flicht, lästernde Gedanken! Ihr beflecket von ferne schon die Seele, die ihr schrecket. Entweicht! der Freuden, mir würde Ich kenne meines Lebens selbst ein Paradies auf Erden zur Wüste werden.
2. Dann müßt' ich unter mir das Thier beneiden, und mir versiechte jeder Quell
3. Wär' ich nicht elend? wär' ich nicht verloren? Ach, besser wär's, ich wäre nie geboren, als wenn ich, blind durch Zweifelsucht und Lüste, von Gott nichts wüßte.
Gott.
sich zu quälen; wo sollten wir in festen Glaubens
gründen die Ruhe finden?
5. Wir würden muthlos vor dem Tode beben, beraubt der Hoffnung auf ein beßres Leben; und jede Lokkung würd' im Kampf der Sünden uns überwinden.
4. Die Menschen hätten Sinne, hätten Seelen, mit tausend bangen Zweifeln
Quelle. Entweicht zur Hölle!
7. Ich weiß, daß Gott ist; weiß, an wen ich glaube, weß Hauch die Seel' ist, wer den Leib vom Staube so künstlich baut, mich trägt, mich unterstützet, mich täglich schüßet.
8. Ich weiß, auf welchen Grund mein Glück ich bauen, wen ich verehren
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