Der 5. Buß- Psalm.
15.
Brand.
8. Laß mich hören Freude und beine sind verbrannt, wie ein Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. 9. Verbirg dein Antlitz von meinen Sünden, und tilge alle meine Missethat. Insther Bildren.
10. Schaffe in mir, GOtt, ein reines Herz, und gieb mir einen neuen gewissen Geist.is
11. Verwirf mich nicht von dei nem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
12. Tröste mich wieder mit deiner Hülse, und der freudige Geist enthalte mich.
13. Denn ich will die Ulebertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.
14. Errette mich von den Blutschulden, GOtt, der du mein GOtt und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. 15. HErr, thue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.
16. Denn du hast nicht Lust zum Opfer, ich wollte dir es sonst wohl geben; und Brandopfer gefallen dir nicht.
17. Die Opfer, die GOtt gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstetes und zerschlagenes Herz wirst du, GOtt, nicht verachten. 18. Thue wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.
19. Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer, dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.
4. Mein Herz ist geschlagen, und verdorret wie Gras, daß ich auch vergesse mein Brod zu essen.
5. Mein Gebein tlebet an meinem Fleisch vor Heulen und Seufzen.
6. Jch bin gleich wie eine Rohrdommel in der Wüsten; ich bin gleich wie ein Käuzlein in den verstörten Städten.
7. Ich wache, und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache. 8. Täglich schmähen mich meine Feinde; und die mich spotten, schwören bei mir.
9. Denn ich esse Asche, wie Brod, und mische meinen Trank mit Weinen,
10. Vor deinem Dräuen und Zorn, daß du mich aufgehoben und zu Boden gestoßen hast.
11. Meine Tage sind dahin, wie ein Schatten, und ich verdorre wie Gras.
12. Du aber, HErr, bleibstewiglich und dein Gedächtniß für und für.
13. Du wolltest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihr gnädig seiest, und die Stunde ist gekommen.
14. Denn deine Knechte wollten gern, daß sie gebauet würde, und jehen gern, daß ihre Steine und Kalt zugerichtet würden;
15. Daß die Heiden den Namen des HErrn fürchten, und alle Könige auf Erden deine Ehre;
16. Daß der HErr Zion bauet, und erscheinet in seiner Ehre.
17. Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen, und verschmähet ihr Gebet nicht.
ind Der 102. Psalm. Err, höre mein Gebet, und laß mein Schreien zu dir kommen. 2. Verbirg dein Antlit nicht vor mir in der Noth, neige deine Ohren zu mir, wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald. A
18. Das werde geschrieben auf die Nachkommen, und das Volt, das soll geschaffen werden, wird den HErrn loben.
19. Denn er schauet von seiner 3. Denn meine Tage sind vergan= heiligen Höhe, und der HErr fiegen wie ein Rauch, und meine Ge- het vom Himmel auf Erden;
20. Daß


