Der Catechismus Lutheri.
dert werde. 1 Petr. 3. Thr Männer, liebet eure Weiber, gleich, wie Christus geliebet hat die Gemeine. Eph. 5. Jhr Männer, liebet eure Weiber, und seid nicht bitter gegen sie. Col. 3.
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Den Knechten, Mägden, Tagelöh
nern und Arbeitern. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern in Einfältigkeit eures Herzens, als Christo, nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu Gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen GOttes thut von Herzen mit gutem Willen. Lasſet euch dünken, daß ihr dem HErrn dienet und nicht den Menschen. Und wisset, daß ein Jeglicher Gutes thut, das wird er von dem HErrn empfangen, er sei ein Knecht oder ein Freier. Ephef.6. Ihr Knechte, seid euren Herren unterthan, nicht allein den gütigen und gelinden, sondern auch den wunderlichen. 1. Betr. 2. bilion diso Den Haus Herren und Hausder Frauen. 1 po
Den Ehefrauen.
Die Weiber sein unterthan ihren Männern, als dem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt. Und wie Sara Abraham gehorsam war, und hieß ihn Herr. Ephef.5, 1 Petr. 3. Der Weiber Schmud soll nicht auswendig sein mit Golde, Silber und köstlichen Kleidern; sondern inwendig im Herzen, in Heiligkeit vor GOtt. I. Petr. 3.
Den Eltern.
Die Worte des HErrn sollst du zu Herzen nehmen, und sollst sie dei nen Kindern einschärfen, und mit ihnen davon reden, wenn du in deinem Hause sizeit, oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegest, oder aufstehest. 5. B. Mos.6. Laß nicht ab, dein Kind zu züchtigen: denn wo du es mit der Ruthe hauest, so errettest du seine Seele. Sprüche Sal. 23. Wer der Ruthe schonet, der haffet seinen Sohn. Jungen.
Wer sein Kind lieb hat, der züchtiget es bald. Spr. Sal. 13. Haft du Kinder, so ziehe sie wohl von Jugend auf. Laß ihnen ihren Wil len nicht in der Jugend, und entschuldige ihre Thorheit nicht. Sir. 7. Jhr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, daß sie nicht scheu werden, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem HErrn. Ephef. 6.
Den Kindern.
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HErrn, denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter: das ist das erste Gebot, das Verbeißung hat, nämlich, daß dirs wohl gehe, und du lange lebest auf Erden. Ephes. 6.
Ihr Herren, was recht und gleich ist, das beweiset den Knechten, und lasset das Dräuen, und wisset, daß ihr einen HErrn im Himmel habt, und ist bei ihm kein Ansehen der Verson. Ephef.6, Coloff. 4. Der gemeinen Jugend und
biden
Ihr Jungen, seid unterthan den Aeltesten, und haltet fest an der Demuth; Denn GOtt widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demüthigen giebt er Gnade. So demüthiget euch nun unter die gewaltige Hand GOttes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. 1. Petr. 5. Las fet euch nicht verführen; weder die Hurer, noch die Trunkenbolde, noch die Räuber, noch die Lästerer, noch die Weichlinge werden das Reich GOttes ererben. 1. Cor. 6. in Den Wittwen.
Die eine rechte Wittwe und einsam ist, die stellet ihre Hoffnung auf Gott, und bleibet am Gebet Tag und Nacht. Welche aber in Wollüsten lebet, die ist lebendig todt.


