der Stadt Jerusalem. io
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giment je länger je mehr( wie es denn geht) zerrissen. Ein Part hatte den Tempel inne, unter denen war Oberster Eleazarus, ein Sohn Simonis, bei dem hielten die Zeloten, ein böses, heuchlerisches Volk, das den Bürgern sehr feind war. Den untern Theil der Stadt hatte Johannes inne, welcher ein Anfang allerlei Unglücks war, von welchem oben gesagt. Den oberen Theil hatte der Simeon inne, mit zwanzig tausend Jdumäern, welche erfordert waren, die Stadt vor der Zeloten Muthwillen und gewaltsamen Vornehmen zu schützen; da man derselbigen Gäste gern wäre wieder los gewesen, hat man ih rer nicht können los werden. sbil Sing( oftall tint thuis bon
n die Flucht; zwei tausend nahm| welche die Einigkeit und das Rer gefangen; der andere Pöbel und Lüchtige Haufe stürzte sich in den Jordan, und ihre todten Körper ind im Jordan geflossen, bis in en See Asphaltiten, welchen man as todte Meer nennt, und da Find jenseit des Jordans bis gen Macheron, allenthalben alle JuDen von den Römern überfallen, und in groß Schrecken gekommen. Als nun zu Ausgang des Winters per Lenz angegangen, da VespaTanus gehört, daß Nero todt wäre, Lag er zu Cäsaria, und machte sich zilend auf, und hatte alle Städte der Juden und Idumäer eingenommen, ohne etliche Schlösser, velche etliche fremde Krieger inne hatten; und allenthalben hat er die Städte besetzt mit Römischem Kriegsvolt, daß er Jerusalem, welches allein übergeblieben war, desto leichter stürmen und einnehmen könnte. Und dasmal ist Ves pasian von seinem Kriegsvolt zum Kaiser aufgeworfen. Darnach zog er in Egypten. Von da wollte er in Italien, und be fahl Tito derweilen das KriegsRegiment wider die Juden. Titus aber, als er Kundschaft halber an Derter nahe bei Jerusalem geritten war, entkam schwerlich, daß er von den Juden nicht gefangen ward. Darnach schlug er sein Lager auf bei Scopus, eine Vier telmeile von der Stadt, und theilete das Kriegsvolk, die Stadt mehr, denn an einem Ort zu be lagern. Mittler Zeit war ein groß mächtig Volk aus allen Städten, von allen Orten her auf das Osterfeft, des Gottesdienstes halben, zu Jerusalem zusammen gekommen. So waren auch, wie oben angezeigt, zuvor in der Stadtviel gesammelte Habe, verwegenes loses Volk, wel ches aus Galiläa vertrieben, und waren drei Barten in der Stadt,
Titus, als er nun merkte, daß die Stadt Jerusalem mit so unzäh ligem Volk überladen und übermenget war, rüstete und stärkte sich in großer Gil, die Stadt zu belagern, und eine Wagenburg um sie zu schlagen, wie Christus ihnen. gesagt, dieweil das Volk bei einander wäre, daß sie der Hunger desto härter drängte und ängstete. Da das die Juden sahen, versuch ten sie ihre höchste Macht, das zu hindern, zu wehren, und zuvorzukommen. Aber es war aus; da war kein Glück mehr. Unser HErr GOtt wollte das Garaus mit ihnen spielen, darum ging ihnen kein Anschlag noch Rath fort. Da war eitel Uneinigkeit. Und ist die Zeit in der Stadt ein Aufruhr worden, daß eine große Menge Volts erschlagen ward bei dem Tempel. Die Stadt Jerusulem war sehr fest an dem Orte, da man zur Stadt kommen konnte, hatte drei Mauern, darum legte sich das Römische Kriegsvolt mit ganzer Macht hinan, die Stadt zu stürmen; und nach großer Arbeit ist die zwiefal
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