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Evangelisches Gesangbuch für Kirche, Schule und Haus in Basel-Stadt und Basel-Land
Entstehung
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En= de, wen= de;

Ewiges Leben. 404.

Mein auf- ge- schrecktes Herz er= bebt,

Daß mir die Zung' am Gaumen klebt.

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2. Kein Leiden ist auf dieser Erd, Das nicht, wenns noch so lange währt, Sich endet mit den Zeiten: Doch der Verdammniß Höllenqual Währt fort durch Jahre sonder Zahl In alle Ewigkeiten. [ richt: Der Herr spricht selbst das Strafge: Es stirbt ihr Wurm, ihr Feuer nicht. 3. Nichts is zu finden weit und breit So schrecklichs als die Ewigkeit, Wenn ich nicht Gnade finde In dir, mein Heiland Jesu Christ, Bei dem allein Erbarmen ist, Wenn ich nicht überwinde Durch deines Todes Macht allein Des Todes und der Hölle Pein. 4. Du retteft aus der Hölle Noth, Du führst uns aus dem ew'gen Tob Zum rechten ew'gen Leben. Ich weiß, daß deine Hand mich hält, Mich zu der Schaar der Sel'gen stellt: Nun brauch' ich nicht zu beben; Nun wandelt sich das Donnerwort Mir in ein selig Freudenwort.

5. D Ewigkeit, du Freudenwort, Das mich erquicket fort und fort, O Anfang sonder Ende,

O Ewigkeit, Freud' ohne Leid, Ich weiß vor Herzensfröhlichkeit Gar nichts mehr vom Elende; Ich bin der Angst der Welt entrückt, Weil mich die Ewigkeit entzückt. 6. Ach wie verlanget doch nach dir Mein mattes Herze mit Begier, Du ew'ges sel'ges Leben! Wann werd' ich doch einmal dahin Gelangen, wo mein schwacher Sinn Sich übet hin zu streben?

Ich will der Welt vergessen ganz, Mich frecken nach des Himmels Glanz. 7. Was ist doch aller Marter Qual, Der Christen Plagen ohne Zahl, Das Leben aller Zeiten,

Wenn man es auf die Wage legt, Im Glauben dann dagegen wägt Den Hort der Ewigkeiten? Wie wird von jener Herrlichkeit Dieß Leiden überwogen weit!