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Evangelisches Gesangbuch für Kirche, Schule und Haus in Basel-Stadt und Basel-Land
Entstehung
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Ewiges Leben. 408.

Geht nicht mehr traurig und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen: Nun hört zu euch den Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein. Ihr seid mein Volk, das ich behüte: Ob Sünde, Welt und Hölle wüthe, Seid nur getroft und gehet ein! 4. Da wird man Freudengarben bringen:

Denn unsre Thränensaat ist aus. D welch ein Jubel wird erklingen, Welch süßer Ton im Baterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen;

Es wird kein Tod uns mehr erreichen; Wir werden den Erlöser sehn.[ schen, Die Thränen wird vom Aug' er wi­Sein Lebensstrom wird uns erfrischen Weit über Bitten und Verstehn.

5. Kein Durft noch Hunger wird uns schwächen:

Denn die Erquickungszeit ist da. Die Sonne wird uns nicht mehr ste­Der Herr ist seinem Volke nah; chen: Er selbst will über ihnen wohnen Und ihre Treue wohl belohnen Mit Licht und Troft, mit Ehr' und Preis.

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Mel. 276: Wer nur den lieben Gott.

403. Nach einer Prüfung kurzer Erwartet uns die Ewigkeit:[ Tage Dort, dort verwandelt sich die Klage In göttliche Zufriedenheit. Hier übt die Tugend ihren Fleiß, Und jene Welt reicht ihr den Preis. 2. Wahr iste, der Fromme schmeckt auf Erden

Der Baum des Lebens grünet ihnen; Der große Sabbath ist erschienen, Da man von keiner Arbeit weiß. 6. Da ruhen wir und sind im Frie­Und leben aller Sorgen los.[ den Ah, fasset dieses Mort, ihr Müden! Legt euch in eures Jesu Schooß! Macht euch bereit! wir müssen eilen; Wir sollen hier nicht lange weilen: Dort wartet schon die frohe Schaar. Empor, mein Geist, zum Jubilieren! Auf, gürte dich zum Triumpsteren! Auf, auf! es kommt das Ruhejahr.

Schon manchen sel'gen Augenblick: Doch alle Freuden, die ihm werden, Sind ihm ein unvollkommnes Glück: Er bleibt ein Mensch, und seine Rah Nimmt in der Seele ab und zu.

3. Bald stören ihn des Körpers Schmerzen,

Bald das Geräusche dieser Welt; Bald kämpft in seinem eignen Herzen Ein Feind, der öfter fiegt als fällt; Baldfinkterdurchdes Nächsten Schuld In Kummer und in Ungeduld.

4. Hier, wo die Tugend öfters let= Das laster öfters glücklich ist,[ det, Wo man den Glücklichen beneidet Und des Bekümmerten vergißt, Hier kann der Mensch niefreivon Pein, Nie frei von eigner Schwachheit sein. 5. Hier such' iche nur, dort werd' ichs finden:

Dort werd' ich, hetlig und verklärt, DerTugendganzen Werthempfinden, Den unaussprechlich großen Werth; Den Gott der Liebe werd' ich sehn, Jhn lieben, ewig ihn erböhn.

6. Da wird der Vorsicht heil'ger Wille

Mein Will'und meine Wohlfahrtsein, Und lieblich Wesen, Heil die Fülle Am Throne Gottes mich erfreun. Dann läßt Gewinn stets auf Gewinn Mich fühlen, daß ich ewig bin.