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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
Entstehung
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Von der Erkenntniß

du bist groß, und zeigst es mit mein Glück ich baue, Wen ich der That, Unendlich groß an Huld, verehre, wem ich mich vertraue.

an Macht und

zu ich mich nur üben, Will ihn nur lieben. Johann Andreas Cramer, geb. 1723, gest. 1788.

Mel. Dies ist der Tag, zum Segen 24.net. Gott, bu frommer Gott 26. 2. Ich weiß, daß Gott ist. Gott

Mel. O du

hat mich erschaffen. Was hätt 3. Mag doch der Spötter Heer ich wider Furcht und Gram für Sich deines Namens schämen; Waffen, Wenn diese Welt kein Ich freue mich, dein Heil, Herr Werk zu seiner Ehre, Wenn er Jesu, anzunehmen. Dein Kreuz nicht wäre? Dem, der ver­

ist

2. waren müßt ich unter mir loren geht, und Steiner ſpottet

Johann Samuel Diterich, geb. 1721, gest. 1797.

das Thier beneiden. Ach, mir sein, Der Gottes Wege geht.. versiegte jeder Quell von Freuden; Mir würde selbst ein Paradies

2. Du kamst, des Höchsten Sohn, Im Leben und im Ster­

auf Erden Zur Wüste werden. ben, Uns Weisheit, Kraft und

3. Wär' ich nicht elend? wär' ich nicht verloren? Ach, besser wär's, ich wäre nie geboren, Als wenn ich, blind durch Zweifel­sucht und Lüste, Von Gott nichts wüßte.

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Trost Und Gnade zu erwerben. D, Beides ist gleich groß: Der Welt ein Schöpfer sein, Und eine Welt, die fiel, Bon ihrer Schuld mi ndour#G befrein.

3. Jch fann hier freilich nicht 4. Denn, warum hätten wir Das große Wunder faffen: Ge­so edle Seelen? Das Glück, das fandt vom Ewigen, Der Himmel wir bedürfen, zu verfehlen? Dann Thron verlassen, Die Thaten ist das Laster Tugend; Glück, sein Gottes thun Als eingeborner Leben Ihm Preis zu geben. Sohn, Und dann am Kreuz em­

5. Flieht, lästernde Gedanken, pfahn Der Missethäter Lohn.g ihr beflecket Bon ferne schon die4. Doch kann mein Herz gar Seele, die ihr schrecket! Entweicht, wohl Der Wahrheit Kraft em­- ich kenne meines Lebens pfinden, Die meinen Geist be­Quelle, Entweicht zur Hölle! lebt, Mich reiniget von Sünden; 6. Ich weiß, daß Gott ist; Doch hab' ich, Herr, in dir Ge­weiß, an wen ich glaube; Weß rechtigkeit und Heil, Und an der Hauch mein Geist ist; wer den Seligkeit Der Gottversöhnten Leib vom Staube So herrlich Theil.o) noo him shom@ 1m96 schmückt, mich trägt, mich unter- 5. Dies müsse meine Lust An stüßet, Mich täglich schüßzet.lld dir, o Herr, erwecken! Zu schwach, 7. Ich weiß, auf welchen Grund den ganzen Rath Der Gottheit

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